Aktuelles aus dem Bereich Medizin

Während früher die Meinung bestand, dass für Krebspatient*innen körperliche Ruhe für die Genesung besonders wichtig wäre, sind heute die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität in der Prävention, Thera­pie und Nachsorge von Krebserkrankungen nachgewiesen. Der DBS hat in Hannover eine Modellfortbildung für Übungsleiter*innen angeboten.

Für das Motto "Bewegung gegen Krebs" setzt sich auch der Ex-Fußball-Profi Heiko Herrlich ein
Für das Motto "Bewegung gegen Krebs" setzt sich auch der Ex-Fußball-Profi Heiko Herrlich ein © DOSB

Sport hilft in jeder Lebenslage! Das zeigt Heiko Herrlich ab sofort als neuer Botschafter der Kampagne „Bewegung gegen Krebs“. Der heutige Trainer des SSV Jahn Regensburg erkrankte in seiner Zeit als Profi-Fußballspieler an einem Hirntumor. Herrlich weiß: Sport kann nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern hilft auch, die Krankheit zu überwinden. Die Kampagne ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Deutschen Sporthochschule Köln. Unterstützt von Heiko Herrlich und dem Deutschen Behindertensportverband werden die Kampagnenpartner bundesweit ehemalige Krebspatienten und Ärzte umfassend über die positive Wirkung von körperlicher Aktivität sowie über Sportangebote in der Nachsorge informieren.

Sportrehagruppe bei einer Übung mit einem Ball
© DBS/picture alliance

Prof. Dr. Szabo berichtet über Symptome, Notfallhilfe und neueste Therapien – Einladung zum liVe Treff Gesundheit bei adViva in Mannheim.

Plakat Bewegung gegen Krebs

Auch für 2016 rufen die Deutsche Krebshilfe und der DOSB im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ erneut Vereine auf, eine Sportveranstaltung, ein Turnier oder einen Tag der offenen Tür unter das Kampagnenmotto zu stellen. Vereine erhalten eine Aktionsbox mit kostenlosen Materialien und Überraschungen für ihren Tag, zusätzlich gibt es hochwertige Preise zu gewinnen.

Alle Infos zum Vereinswettbewerb finden Sie hier.

Teilnehmer einer Herzsportgruppe

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) führte vom 09.03. bis zum 17.04.2015 eine Umfrage in seinen Landes- und Mitgliedsverbänden zum Rehabilitationssport in Herzgruppen  durch (wir berichteten). Ziel der Befragung war es, verwertbare Daten zur aktuellen und zukünftigen Situation der Herzsportgruppen bundesweit, insbesondere im Hinblick auf den diskutierten Mangel an betreuenden Ärzten und auf die Zahl der Notfälle während der Übungsveranstaltungen, zu gewinnen und auszuwerten. Die Ergebnisse der Umfrage liegen nun vor.

 

Am 30. Januar 2016 veranstaltet der sportmedizinische Arbeitskreis Ludwigsburg e.V. eine Tagung mit dem Schwerpunktthema "Medizinische Aspekte des Sports bei Menschen mit Behinderung im
Breiten-, Inklusions- und Leistungssport". Die Tagung ist an Ärzte, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, Betreuer, Trainer, Übungsleiter, Sportlehrer, Sozialpädagogen oder Vereinsfunktionäre gerichtet.

Weitere Details zur Veranstaltung sind dem Flyer zu entnehmen.

Plakat Mit aller Kraft gegen Krebs
© Deutsche Krebshilfe

Alexander Spitz und der 12-jährige Leander teilen ein gemeinsames Schicksal: die begeisterten Skifahrer erkrankten als Kind an Knochenkrebs. Um den Krebs zu entfernen, wurde beiden das rechte Bein amputiert. Doch Alexander Spitz und Leander haben ein Kämpferherz. Nur fünf Jahre nach seiner Beinamputation gewann Alexander Spitz die erste paralympische Medaille. Viele weitere folgten. Spitz wurde zur deutschen Nummer eins der Behindertenskisportler. Auch Leander fährt heute wieder mit Krückenskiern über die Piste und will eines Tages an den Paralympics teilnehmen. Mit ihrer persönlichen Geschichte möchten beide nun auch anderen Menschen Mut machen.

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) führt derzeit eine Umfrage zum Rehabilitationssport in Herzgruppen innerhalb der Strukturen des DBS durch. Um noch mehr Vereinen die Teilnahme an der Umfrage zu ermöglichen, wird der Zeitraum der Befragung bis zum 17.04.2015 verlängert.