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Goalball: Vorrunden-Aus beim Qualifikations-Turnier

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Die deutschen Goalball-Damen © IBSA Goalball-EM Rostock 2019

Die gute Nachricht vorweg: Deutschlands Goalballerinnen haben theoretisch noch die Möglichkeit, bei der Goalball-EM in Rostock die Qualifikation für die Paralympics zu schaffen. Um das Ticket nach Tokio ging es auch beim internationalen Turnier in Fort Wayne (USA), allerdings scheiterten die deutschen Damen in der Vorrunde. Bei den Herren qualifizierten sich Litauen und die Türkei, bei den Damen China und die USA.

Immerhin der Abschluss dürfte den Spielerinnen von Coach Thomas Prokein noch einmal Mut gemacht haben für den weiteren Weg bis zur Heim-EM vom 8. bis 13. Oktober in Rostock. Deutlich mit 10:0 siegte Deutschland gegen schwache Spanierinnen und feierte damit noch einen Sieg beim internationalen Kräftemessen. Ansonsten fiel die Bilanz durchwachsen aus: Nach einem 2:2 zum Auftakt gegen Südkorea folgten Niederlagen gegen Australien (3:9), Israel (1:10), China (3:6) und Großbritannien (3:9) für das nach dem Ausfall von Stefanie Behrens ersatzgeschwächte Team. So brachte die Reise in die USA einige Erkenntnisse mit sich, woran das deutsche Team in den kommenden Monaten noch arbeiten muss, um in Rostock für mehr Erfolgserlebnisse zu sorgen. Denn in der Vorrunde bei der EM trifft Deutschland neben den Niederlanden und den starken Türkinnen wiederum auf Großbritannien und Israel.

Der Traum von den Paralympics ist jedenfalls noch nicht geplatzt. Doch dazu ist mit Blick auf die EM folgende Konstellation notwendig: Die klaren Favoriten aus Russland und der Türkei, die sich bereits bei der Weltmeisterschaft qualifizierten, müssten ins Finale einziehen – dann würde Platz drei für das letzte Tokio-Ticket reichen. Freilich kein leichtes Unterfangen, doch auch kein unmögliches. Erst recht nicht mit der Zusatz-Motivation bei der Heim-EM.

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