Aktuelles vom Kanu

Horst Schlisio erhält Bundesverdienstkreuz

Horst Schlisio und Melanie Huml Bild vergrößern
Horst Schlisio und Melanie Huml © Christl Schlisio

„Wenn jemand ein großes Herz für Kinder mit Behinderung und einen unerschöpflichen Sportgeist hat, dann sind es Sie“, so brachte Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Soziales in Bayern, in der Laudatio das Engagement von Horst Schlisio auf den Punkt. Horst Schlisio erhielt das Bundesverdienstkreuz für sein großes Engagement im Ehrenamt, mit dem er den Parakanu-Sport in Deutschland maßgeblich entwickelt und geformt hat.

Auf die Initiative von Horst Schlisio wurden 2004 die ersten Kanugruppen für Kinder mit überwiegend geistiger Behinderung gegründet. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung gemeinsam mit Jugendlichen aus Kanu-Clubs trainieren – ein Vorzeigeprojekt im Thema Inklusion.

Horst Schlisio übernahm zudem die Position des Referenten für Behindertensport im Deutschen Kanuverband (DKV). Er trug in dieser Zeit wesentlich zur Entwicklung des Parakanu-Leistungssports bei und agierte von 2010 bis 2013 als Cheftrainer der deutschen Kanuten und Kanutinnen mit Behinderung. Die ersten internationalen Erfolge der deutschen Athleten im Parakanu gehen unter anderem auf sein Engagement zurück. „In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kanuverband haben Sie den Grundstein für Parakanu-Rennsport in Deutschland gelegt. Keiner hätte die geschlossene Kooperation zwischen dem DKV und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) besser mit Leben erfüllen können“, betont Huml.

Zurück