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Para Schwimmen: Weltrekorde für Krawzow und Schott

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Elena Krawzow © Ralf Kuckuck, BSB Berlin

Hinter Elena Krawzow und Verena Schott liegen kräftezehrende Wochen, doch bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen setzten die beiden Athletinnen noch einmal ein Ausrufezeichen. Während Krawzow sich den Weltrekord über 200 Meter Brust schnappte, freute sich Schott über den Weltrekord über 200 Meter Rücken und verbesserte zudem die europäische Bestzeit über 100 Meter Rücken.

Auf intensive Trainingswochen folgten Wettkämpfe bei den Stationen der World Series in Lignano (Italien), Sheffield (England) und in Berlin. Und zum Abschluss gab es im schnellen Berliner Wasser noch Grund zum Jubeln. Die sehbehinderte Elena Krawzow schwamm über 200 Meter Brust in 2:46,24 Minuten Weltrekord in ihrer Startklasse (S12). „Ich bin ziemlich kaputt, aber zufrieden mit meinen Zeiten. Und ich weiß, dass ich es noch schneller kann. Jetzt bin ich allerdings erstmal froh, dass in den nächsten Wochen keine Wettkämpfe anstehen“, sagt die 24-Jährige.

Gleich zwei Rekorde gelangen der querschnittgelähmten Verena Schott. Über 200 Meter Rücken schwamm sie in 3:01,23 Minuten zu einer weltweiten Bestzeit und über 100 Meter Rücken, einer paralympischen Strecke, in 1:26,12 Minuten zum Europarekord. „Ich freue mich mega über die beiden Rekorde und bin sehr stolz darauf – vor allem, wenn man bedenkt, dass ich nach den harten Wettkampfwochenenden eigentlich total fertig war“, berichtet Schott.

Zeit zum Verschnaufen bleibt für die Schwimmerinnen und Schwimmer jedoch kaum. Denn vom 13. bis 19. August stehen die Europameisterschaften im Para Schwimmen in Dublin auf dem Programm – und da wollen auch Elena Krawzow und Verena Schott in Top-Form sein.

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