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"Passion. Connected." Die Spiele sind eröffnet

Der Einzug der Deutschen Paralympischen Mannschaft in PyeongChang Bild vergrößern
Der Einmarsch der Deutschen Paralympischen Mannschaft in PyeongChang © Ralf Kuckuck /DBS

„Ein absoluter Gänsehautmoment!“ – So hat Para Biathlet und Paralympics-Debütant Steffen Lehmker die Eröffnungsfeier euphorisch zusammengefasst. Andrea Eskau führte die Deutsche Paralympische Mannschaft freudestrahlend in das Olympiastadion von PyeongChang. Mit einem gut zweistündigen Programm wurden die 12. Paralympischen Winterspiele in Südkorea feierlich eröffnet – nun warten zehn spannende Tage auf das gesamte deutsche Team.

Mit einer emotionalen und symbolträchtigen Inszenierung sind im südkoreanischen PyeongChang die Paralympischen Winterspiele unter dem Motto „Passion. Connected.“ (Leidenschaft verbindet) eröffnet worden. Rund um das Thema Leidenschaft, Träume und Träume wahr werden lassen feierten die Athleten, Offiziellen und Fans aus aller Welt den Beginn der Paralympics. Als letzte der 50 Mannschaften zog das südkoreanische Team unter großem Jubel in das Olympiastadion ein. Zum ersten Mal in der paralympischen Geschichte geht auch Nordkorea bei diesen Spielen mit einer kleinen Mannschaft an den Start.

Passend zum Thema betonte IPC-Präsident Andrew Parsons in seiner Eröffnungsrede: „Am Anfang steht immer ein Traum – bei allen großen Geschichten. Im Traum ist alles möglich. In den nächsten zehn Tagen werden Menschen in aller Welt miterleben, wie hier in PyeongChang Träume wahr werden." Krönender Abschluss der Eröffnungsfeier war das Entzünden des paralympischen Feuers. Der Weg der Flamme durch das Stadion wurde begleitet von der Symbolik der verbindenden Leidenschaft. So trugen immer zwei Personen die Fackel, die durch ihre Leidenschaft zum Sport über Ländergrenzen, Religionen und Vorurteilen hinweg verbunden sind. Den Anfang machten dabei zwei Athleten aus Nord- und Südkorea, die gemeinsam die Fackel auf den Weg brachten. Entzündet wurde das Feuer von zwei südkoreanischen Athleten, die durch ihre Leidenschaft zum Curling verbunden sind, unabhängig davon ob der Sport im Rollstuhl oder stehend ausgetragen wird.

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