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Para Tischtennis: International gefordert

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Stephanie Grebe in Bratislava © Hannes Doesseler

Für die deutsche Para Tischtennis-Nationalmannschaft ist der Mai gespickt mit Möglichkeiten sich international zu messen. Bei den Slovakian Open in Bratislava gingen acht Athletinnen und Athleten an den Start und überzeugten mit vier Podestplatzierungen. Mit einem 19-köpfigen Team reist Bundestrainer Volker Ziegler nun zu den Slovenian Open nach Lasko.

Das Fazit in Bratislava fiel überwiegend zufriedenstellend aus, ließ aber noch Luft nach oben. Die paralympische Silbermedaillen-Gewinnerin Stephanie Grebe landete in der Wettkampfklasse 6 auf dem Bronzerang und holte auch im Team-Wettbewerb der Wks 6-7 mit Bente Harenberg eine Bronzemedaille. Diese fand sich in der WK 7 ebenfalls auf dem dritten Platz wieder. Für den vierten deutschen Medaillenrang sorgte Jörg Didion (WK 5), der mit seinem kroatischen Teampartner Tomislav Spalj erst im Halbfinale dem gemischten Duo aus Norwegen und Großbritannien unterlag.

Eine starke Leistung zeigte zudem Florian Hartig, der sich in der WK 11 mit überzeugenden Vorstellungen den zweiten Platz in seiner Gruppe sicherte und ins Viertelfinale einzog. Dort ging er gegen die Nummer 14 der Weltrangliste, Toshiya Takahasi, sensationell mit 2:0 Sätzen in Führung. Leider reichte dieser Vorsprung am Ende nicht, da der Japaner im Verlauf des Spiels immer stärker wurde – dennoch ein guter Auftritt der deutschen Nummer 23 des World-Rankings.

Bei den Slovenian Open sind in dieser Woche nun alle Stars der Para Tischtennis-Nationalmannschaft am Start, darunter Thomas Schmidberger, Thomas Brüchle, Valentin Baus, Sandra Mikolaschek und Juliane Wolf. Auch Stephanie Grebe reist aus Bratislava direkt weiter nach Lasko. Über ihren dritten Platz in Bratislava schreibt sie auf ihrer Facebook- Seite „Da ist noch viel Platz nach oben“, diesen will sie nun bereits bei den Slovenian Open toppen.

Die Ergebnisse von den Slovakian und Slovenian Open finden Sie hier.
Zudem können einige Spiele aus Lasko über diesen Link im Livestream verfolgt werden.

Quelle: Sonja Scholten

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