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2. Handicap Open begeistern DTTB-Präsidenten

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Spannende Spiele bei den Handicap Open © Hannes Doesseler

In der Sport- und Bildungsstätte der Sportjugend Hessen in Wetzlar herrschte am vergangenen Samstag reger Betrieb: 44 Sportlerinnen und Sportler gingen bei den 2. Handicap Open im Tischtennis in vier Klassen an den Start. Besonders freute sich Para Tischtennis-Bundestrainer Volker Ziegler über die 27 Teilnehmern unter 25 Jahren – sie zählen im Behindertensportbereich noch zum Nachwuchsbereich.

Siegreich war in der Klasse der unter 25-Jährigen Dominik Scheffler aus Sachsen, der im Finale Florian Sturm aus Schleswig-Holstein besiegen konnte. Bronze gewann Patrick Latiszew, ebenfalls aus Sachsen. In der Klasse der Rollstuhlfahrer setzte sich im Endspiel mit Alba Blasquez aus Baden-Württemberg eine Dame gegen Tim Plate (NRW) durch, Dritter wurde Philipp Stöckeler (Baden-Württemberg). Bei den über 25-Jährigen gewann Matthias Hudel aus Rheinland- Pfalz vor Marco Mlynarz und Ingo Möller (beide Hessen). Fest in der Hand der Hessen war die Konkurrenz der Spieler mit geistiger Behinderung: Mit Demir Yücel, Ferenc Römer und Bruno Kaldauke sicherte sich der ausrichtende Landesverband Gold, Silber und Bronze.

Ein großer Erfolg war auch der an das Event gekoppelte Sichtungslehrgang des Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbands (HBRS) vom 31. Mai bis 2. Juni unter der Leitung des Landestrainers Fabian Lenke mit 18 Teilnehmern.

Gerne nutzen die Aktiven, Eltern und Heimtrainer am Samstag die Chance zum Austausch mit Bundestrainer Ziegler, seinen anwesenden Co-Trainern, den Landestrainern und den Physiotherapeuten. C-Kader-Athlet und Bronzemedaillengewinner bei der Team-WM 2017, Yannik Rüddenklau, war ebenfalls ein gefragter Gesprächspartner.

Mit Michael Geiger hatte sich auch Tischtennis-Prominenz unter die Zuschauer gemischt: Der Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes zeigte sich begeistert von der Atmosphäre bei den 2. Handicap Open und motivierte die Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache zusätzlich.

Auch Ziegler war rundum zufrieden mit dem Turnier: „Nach dem erfolgreichen Debut 2017 war ich sehr beeindruckt, dass die Teilnehmerzahl hier nochmal deutlich höher war“, so der Bundestrainer. „Jetzt ist es an den Vereinen und Verbänden sowie den Teilnehmern, dass sie miteinander in Kontakt treten und die weiteren Schritte im Behindertensport gemeinsam gehen.“ Da das Event so gut angenommen wurde, hat Ziegler nun schon Ideen für die Zukunft des Formats: „Angesichts des Erfolgs werden wir dieses Konzept den Landesverbänden zur dezentralen Durchführung anbieten, so dass hoffentlich bald jedes Jahr mehrere "Handicap Open" stattfinden“, wünscht er sich.

Die nächsten Termine stehen sogar schon fest: Der nächste Sichtungslehrgang für Rollstuhlfahrer findet vom 14. bis 16. September in Lobbach statt, am 9. bis 11. November 2018 sind in Hannover wieder Tischtennisspieler mit allen Handicaps willkommen.  Dort finden dann auch am 11. November die 3. Handicap Open statt.

Quelle: Sonja Scholten

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