Erkrankungen im Bereich der innere Medizin und Rehabilitationssport

Dem Bereich der inneren Medizin werden Erkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus, Lungenerkrankungen, Nierenerkrankungen oder auch Gefäßerkrankungen zugeordnet. Eine große Anzahl der Deutschen ist von  einer dieser Erkrankungen betroffen. So gibt es unter anderem 6,8 Millionen Menschen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sowie mehr als 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland. Jedes Jahr kommen weitere Personen hinzu. Körperliche Aktivität und Sport kann für viele Betroffene die Lebensqualität verbessern und zu mehr Teilhabe führen.

Sie möchten mehr zu den positiven Effekten des Rehabilitationssports bei Erkrankungen im Bereich der inneren Medizin erfahren? Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Betroffenen, Hintergrundinformationen und Hinweise, wie Sie selbst oder Ihre Angehörigen am Rehabilitationssport teilnehmen können.

 
"Rehasport ist für mich...

eine große Hilfe im Alltag.“

(Helga, 79 Jahre, COPD)

 

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Frau beim Rehabilitationssport mit Gymnastikstab
Helga, 79 Jahre, COPD © privat

  

Erkrankungen im Bereich der inneren Medizin und Sport

Spezifische Empfehlungen je nach Erkrankung:

COPD

Diabetes

pAVK

Welche positiven Auswirkungen hat Rehabilitationssport bei Erkrankungen der inneren Organe?

Rehabilitationssport bietet die Möglichkeit gemeinsam mit anderen durch Bewegung, Spiel und Sport die Bewegungsfähigkeit zu verbessern, den Verlauf von Krankheiten positiv zu beeinflussen und damit besser am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Rehabilitationssport wird von Ärzt*innen verordnet und hat zum Ziel die Ausdauer und Kraft, Koordination und Beweglichkeit zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und zu einem eigenverantwortlichen, lebensbegleitenden Sporttreiben zu motivieren. Einige der spezifischen Ziele körperlicher Aktivität bei Erkrankungen der inneren Organe sind nachfolgend aufgeführt:

  • Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit (Koordination, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit)
  • Teilhabe und Lebensfreude fördern
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verbesserung der Gehstrecke durch verbesserte Durchblutung der Gefäße
  • Verminderung von Folgeerkrankungen z.B. Bluthochdruck
Wie kann ich am Rehabilitationssport teilnehmen?

Sie sind von einer Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, einer Gefäßerkrankung oder einer anderen Erkrankung der inneren Organe betroffen? Besprechen Sie Ihre Ziele, die Möglichkeiten des Rehabilitationssports und das weitere Vorgehen mit Ihrem*Ihrer behandelnden Ärzt*in (Hausärzt*in, Fachärzt*in oder Ärzt*in der stationären Rehabilitationseinrichtung). Sieht diese*r die medizinische Notwendigkeit für Rehabilitationssport, kann er*sie eine entsprechende Verordnung ausstellen.

>> Weitere Infos zum Weg in den Rehabilitationssport

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Wie kann ich als Verein/Übungsleiter*in im Rehabilitationssport aktiv werden?

Sie möchten als Übungsleiter*in im Rehabilitationssport mit Menschen mit Erkrankungen der inneren Organe wie z.B. Lungenerkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Diabetes mellitus aktiv werden? Voraussetzung für die Leitung einer solchen Rehabilitationssportgruppe ist die Übungsleiterlizenz B "Sport in der Rehabilitation" mit dem Profil Innere Medizin.

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>> Weitere Infos für Vereine zum Rehabilitationssport

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