Aktuelles aus dem Bereich Inklusion

Projektvorstellung von „Wir machen mit. Inklusion läuft!“ im Restaurant fünf10
Projektvorstellung von „Wir machen mit. Inklusion läuft!“ im Restaurant fünf10

Das neue AWO-Projekt unter dem Slogan "Wir machen mit. Inklusion läuft" unterstützt Sportveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen. Der Ursprung des Projektes liegt in Siegen – es soll das Konzept von barrierefreien Laufveranstaltungen bekannt machen und  Vereine und Veranstalter bei der praktischen Umsetzung unterstützen.

Matthias Steiner gratuliert zu 10 Jahre UNBRK
Auch Matthias Steiner gratuliert zum Geburtstag

Zum zehnjährigen Geburtstag der UN-Behindertenrechtskonvention haben unterschiedlichste Persönlichkeiten aus Sport, Politik und der Gesellschaft gratuliert, persönliche Erfahrungen geteilt und zur weiteren Zusammenarbeit aufgerufen. Zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember wurde ein Zusammenschnitt dieser Geburtstagsgrüße veröffentlicht.

Die Expert*innen bei der MIA Abschlussveranstaltung in Hannover
MIA-Abschlussveranstaltung © Picture Alliance / DBS

Auf Einladung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) kamen in Hannover rund 80 Projektvertreter*innen, Expert*innen und Interessierte aus dem Themenfeld „Inklusion im und durch Sport“ zusammen, um den Abschluss des dreijährigen Modellprojektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ zu feiern.

Die Teilnehmer*innen des Lehrgangs © Ralf Kuckuck, BS Berlin
Die Teilnehmer*innen des Lehrgangs © Ralf Kuckuck, BS Berlin

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Berlin e.V. (BSB) hat gemeinsam mit dem Sportverein Pfeffersport den ersten Lehrgang einer einzigartigen Ausbildungsreihe veranstaltet. Zehn Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung wurden in Berlin Neukölln zu Sportassistent*innen ausgebildet.

Fünf Personen sitzen um einen Tisch und tauschen sich angeregt aus
Austauschen und voneinander lernen © LSB NRW_Andrea Bowinkelmann

Wie findet man Weiterbildungen zur Inklusion im Sport? Welche Materialien gibt es zum Themenfeld? Wo finden attraktive inklusive Veranstaltungen statt? Welcher Sportverband hat gute Konzepte z.B. zur Barrierefreiheit? Die Datenbank Inklusion informiert online darüber, wie die Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und die Behindertensportverbände Inklusion umsetzen.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ möchte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am 8. November 2019 zusammen mit den Hauptansprechpersonen und deren Netzwerkpartner*innen aus den bundesweit zehn Modellregionen in Hannover den Abschluss des Projektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ feiern.

Jonathan Dahlke, Habtom Tedros, Henry Wanyoike, Paul Wanyoike und Simon Bong © R(h)ein Inklusiv
Jonathan Dahlke, Habtom Tedros, Henry Wanyoike, Paul Wanyoike und Simon Bong © R(h)ein Inklusiv

Die R(h)ein Inklusiv Staffel rund um den blinden Leichtathleten Henry Wanyoike hat den Staffelmarathon in Köln mit der sensationellen Zeit von 2:21:16 gewonnen und sich damit gegen mehr als 1000 weitere Staffeln souverän durchgesetzt. Auch die übrigen 25 R(h)ein Inklusiv Staffeln zeigten sehr gute Leistungen und sind überglücklich ins Ziel gekommen. Das Projekt "R(h)ein Inklusiv" wurde 2016 von der der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Deutschen Sporthochschule Köln ins Leben gerufen.

Kai Labinski
Kai Labinski © DBS

Seit Anfang November ist Kai Labinski als Referent in der Sportentwicklung für die Themen Breitensport und Inklusion tätig und tritt damit die Elternzeitvertretung von Kristine Eberle (geb. Gramkow) beim DBS an. Neben der Leitung des MIA-Projektes wird der 34-jährige unter anderem als Ansprechpartner für das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung und das Bundesseniorensportfest 2020 in Zinnowitz zuständig sein.

Frageögen
Die Fragebögen für die unterschiedlichen Zielgruppen © DBS

Von Landsberg bis Eutin, vom Rheinisch-Bergischen Kreis bis Frankfurt (Oder) – alle Modellregionen des Projektes MIA konnten verschiedene Fragebögen einsetzen, um die Situation vor Ort zu analysieren. Schwerpunkt war dabei die Befragung von Menschen mit Behinderung mit dem Ziel ihnen die Türen zu den Vereinen der Region weiter zu öffnen, damit sie Bewegung, Spiel und Sport ortsnah und vielfältig erleben können. Auch Vorstände, Geschäftsführungen sowie Übungsleiter hatten die Möglichkeit sich zum Thema Inklusion zu äußern.

R(h)ein Inklusiv-Staffeln
Geschafft! Die R(h)ein Inklusiv-Staffeln nach dem Marathon 2017

Unterstützt von vielen Prominenten werden am 7. Oktober 88 Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung gemeinsam die 42,195 Kilometer des RheinEnergie Marathon in Köln laufen. Die inklusiven Staffeln sind Teil von „R(h)ein Inklusiv“, einem Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie der Deutschen Sporthochschule Köln.

Besuch der Para Leichtathletik-EM
Besuch der Para Leichtathletik-EM

Im Rahmen der Para Leichtathletik-Europameisterschaften haben am 23. und 24. August in Berlin der 3. und 4. Infotag des Projektes MIA stattgefunden. Im Mittelpunkt stand der Austausch zu den Themen Qualifizierung und Finanzierung im Bereich Inklusion und Sport. Wie auch schon bei den ersten beiden Infotagen in Hannover wurden den Modellregionen vielfältige Ideen für die konkrete Umsetzung vor Ort an die Hand gegeben. Alle Informationen finden Sie hier.

MIA Logo © DBS

Unter dem Titel „alles rollt“ fällt am 6. September in Frankfurt am Main der Startschuss für die neuen Charity Sportevent Serie der Sage Foundation. Sportler mit und ohne Behinderung ab 16 Jahren sind dabei aufgerufen, mit einem Sportgerät ihrer Wahl einen festgelegten Rundkurs zu absolvieren. Die Startgebühren sowie jede gefahrene Runde rechnet die Sage Foundation anschließend in eine Spende um, die unter anderem dem Projekt MIA und somit der Inklusion im Sport zugutekommt.

R(h)ein Inklusiv Kick-Off-Event
R(h)ein Inklusiv Kick-Off-Event

Beim Startschuss für das inklusive Marathon-Staffel-Projekt „R(h)ein Inklusiv“ haben Kölner Musikgrößen wie Henning Krautmacher von den Höhnern und Andrea Schönenborn von den Funky Marys zum ersten Mal den neuen Song „Believe in me“ aufgeführt. Mit dem dreisprachigen Song (Hochdeutsch - Englisch - Kölsch), der eigens für „R(h)ein Inklusiv“ geschrieben wurde, machen sie sich gemeinsam stark für Inklusion.

Anlässlich des Europäischen Tages der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2018 veranstaltet der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) vom 5. bis 12. Mai 2018 die Aktionswoche „Inklusion von Anfang an“. Gefördert und unterstützt durch die Aktion Mensch bietet der BRSNW unterschiedliche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Jung und Alt an.