Aktuelles aus dem Bereich Inklusion

Fünf Personen sitzen um einen Tisch und tauschen sich angeregt aus
Austauschen und voneinander lernen © LSB NRW_Andrea Bowinkelmann

Wie findet man Weiterbildungen zur Inklusion im Sport? Welche Materialien gibt es zum Themenfeld? Wo finden attraktive inklusive Veranstaltungen statt? Welcher Sportverband hat gute Konzepte z.B. zur Barrierefreiheit? Die Datenbank Inklusion informiert online darüber, wie die Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und die Behindertensportverbände Inklusion umsetzen.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ möchte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am 8. November 2019 zusammen mit den Hauptansprechpersonen und deren Netzwerkpartner*innen aus den bundesweit zehn Modellregionen in Hannover den Abschluss des Projektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ feiern.

Jonathan Dahlke, Habtom Tedros, Henry Wanyoike, Paul Wanyoike und Simon Bong © R(h)ein Inklusiv
Jonathan Dahlke, Habtom Tedros, Henry Wanyoike, Paul Wanyoike und Simon Bong © R(h)ein Inklusiv

Die R(h)ein Inklusiv Staffel rund um den blinden Leichtathleten Henry Wanyoike hat den Staffelmarathon in Köln mit der sensationellen Zeit von 2:21:16 gewonnen und sich damit gegen mehr als 1000 weitere Staffeln souverän durchgesetzt. Auch die übrigen 25 R(h)ein Inklusiv Staffeln zeigten sehr gute Leistungen und sind überglücklich ins Ziel gekommen. Das Projekt "R(h)ein Inklusiv" wurde 2016 von der der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Deutschen Sporthochschule Köln ins Leben gerufen.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ein neues Positionspapier zur Umsetzung der UN-BRK im und durch Sport erarbeitet und auf dem diesjährigen Parlamentarischen Frühstück am 25.09.2019 vorgestellt.

Eine Frau sitzt im Renntollstuhl und fährt über die Tartanbahn. Rainer Schmidt beobachtet sie dabei und lächelt.
Neue Erfahrungen im Rennrollstuhl © DLV

Im Rahmen der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften hat am Vortag der Titelkämpfe, am 2. August 2019, der erste DLV-Inklusionsworkshop in Berlin stattgefunden. In Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband und mit Unterstützung der Kettler-Stiftung hat der DLV ein weiteres Zeichen in Richtung Inklusion gesetzt.

Logo Deutscher Leichtathletikverband

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) veranstaltet in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) am 2. August 2019 einen ersten DLV-Inklusionsworkshop zum Thema „Inklusion in der Leichtathletik“. Im Berliner Horst-Korber-Sportzentrum sowie in der angrenzenden Rudolf Harbig Halle werden theoretische und praktische Einblicke zur Leichtathletik für Menschen mit und ohne Behinderung von namhaften Referenten und Übungsleitern vermittelt.

Robert Bartsch, Felix Streng und Frank Eichholt beim Workshops "Inklusion.leicht.machen"
von links nach rechts: Robert Bartsch, Felix Streng, Frank Eichholt - © Arno S. Schimmelpfennig/ goolkids.de

"Sport ist nicht gleich Inklusion, aber er bietet ideale Möglichkeiten dafür", betonte Star-Gast, Paralympischer Leichtathlet und mehrfacher Goldmedaillengewinner Felix Streng während des ersten Workshops "Inklusion.leicht.machen." vom Förderkreis goolkids. In der Fakultät für Sportwissenschaften in Bamberg kamen am Wochenende rund 50 Teilnehmer zusammen, um sich zu Chancen bei Sport und Inklusion auszutauschen.