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Voller Erfolg: TalentTag Para Leichtathletik begeistert in Wismar
Strahlende Gesichter, sportlicher Ehrgeiz und prominente Unterstützung: Der TalentTag Para Leichtathletik in Wismar war ein echtes Highlight. 17 sportbegeisterte Kinder und Jugendliche mit körperlich-motorischer oder sinnesbezogener Beeinträchtigung zeigten im HW Leasing Stadion, was in ihnen steckt.
Initiator des Tages war der Verband für Behinderten- und Rehasport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS), der das Event in enger Kooperation mit der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) auf die Beine stellte. Ziel war es, in einer Stadt mit großer Leichtathletik-Tradition auch die paralympische Variante fest zu verankern.
Kreatives Training und ein schnelles Neunjähriges Talent
Dass dieses Vorhaben mehr als geglückt ist, bewies nicht nur die starke Teilnehmerzahl von 17 Nachwuchsathlet*innen – ein herausragender Wert für das flächengroße Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Leidenschaft der Gastgeber vom PSV Wismar war in jeder Minute spürbar. Statt eines starren Stationsbetriebs gab es abwechslungsreiche Herausforderungen: Vom Sprinten mit bremsendem Fallschirm über Weitsprung bis hin zum Keulenwurf.
Wie viel Spaß der Tag machte, zeigte sich beispielhaft an der neunjährigen Henrieke Rechlin. Sie war mit ihrem Vater extra über 200 Kilometer angereist, startete bereits um 5:30 Uhr in den Tag und war mit dem Rollstuhl die Schnellste von allen – selbst Wismars Bürgermeister Frank Junge, der kurzerhand ins Sportprogramm integriert wurde, ließ sie im spaßigen Duell hinter sich.
Paralympics-Siegerin zum Anfassen
Besondere Motivation erlebten die Talente durch den Besuch von Lindy Ave, Paralympics-Siegerin von Tokio 2021. Sie stand nicht nur für Autogramme bereit und zeigte ihre Medaillen, sondern half gemeinsam mit ihrer Trainerin Heike Kemmler-Westphal aktiv an den Stationen mit. Auch das heimische Leichtathletik-Talent Emma Klingbiel-Warthun war vor Ort und nutzte den Tag für eine Trainingseinheit in Vorbereitung auf das Bundesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“.
Ein Meilenstein für die Inklusion im Verein
Der größte Gewinn des Tages lag jedoch abseits der Stoppuhren und Maßbänder. Peter Richter, Nachwuchskoordinator Para Sport beim VBRS, brachte es auf den Punkt: „Der Sinn des Ganzen ist schon erfüllt – weil sich der PSV Wismar und speziell seine Abteilung Leichtathletik entschieden hat, sich auch dem Para Bereich zu öffnen, und dies mit großer Leidenschaft umsetzt.“ Den Abschluss bildete ein zünftiger Staffellauf gemeinsam mit den Eltern.
Quelle: VBRS
