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Herbstfinale 2025: Staatsministerin Schenderlein besucht „Jugend trainiert“
Nur wenige Tage nach ihrer Berufung zur Staatsministerin für Sport und Ehrenamt folgte Dr. Christiane Schenderlein im Mai 2025 der Einladung der Deutschen Schulsportstiftung zum Frühjahrsfinale und machte sich ein persönliches Bild vom größten Schulsportwettbewerb der Welt. Dass die Staatsministerin nach ihrem Antrittsbesuch nun auch für das Herbstfinale, welches vom 21. bis 25. September in Berlin stattfinden wird, ihr Kommen zugesagt hat, zeugt von hoher Wertschätzung für „Jugend trainiert“ im Allgemeinen und den Sportnachwuchs im Besonderen.
An fünf Tagen im September versammeln sich Deutschlands beste Schulteams der Sportarten Beach-Volleyball, Fußball, Fußball ID, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Para Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Para Schwimmen, Tennis und Triathlon in der Sportmetropole Berlin zum Bundesfinale Herbst 2025. 404 Mannschaften werden an drei Wettkampftagen 27 Titel untereinander ausmachen. Hinzu kommt ein Testevent im Sportklettern, für das zehn Mixed-Teams gemeldet sind. Der Deutsche Alpenverein ist damit erstmals bei einem Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics vertreten und hofft darauf, dass Sportklettern künftig ins offizielle Programm des Bundeswettbewerbs aufgenommen wird.
Insgesamt haben sich 3.620 Schülerinnen und Schüler sowie deren 700 Betreuerinnen und Betreuer als Landessieger ihrer Wettkampfklassen für das Kräftemessen in der Hauptstadt qualifiziert. Für einen reibungslosen Ablauf des Multisport-Events sorgen neben dem Orga-Team der Deutschen Schulsportstiftung und des Ausrichters Berlin 825 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sie kommen bei der Akkreditierung im Berliner Hauptbahnhof (21.9.), an den 14 Sportstätten (22.-24.9.) oder während der Abschlussveranstaltung am Abend des 24. September in der Max-Schmeling-Halle zum Einsatz. Außerdem werden in Berlin rund 200 Offizielle und Ehrengäste erwartet, so dass in Summe etwa 5.300 Menschen am Herbstfinale 2025 beteiligt sind.
Persönlichkeiten aus Sport und Politik treffen auf Toptalente
Die für Sport und Ehrenamt verantwortliche Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein wird – wie schon im Frühjahr – an der Abschlussfeier des Bundesfinales teilnehmen. Nicht nur 3.620 Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte und Coaches trifft sie in der Max-Schmeling-Halle, sondern unter anderem auch Kolleginnen und Kollegen aus der Bundespolitik. Angekündigt haben sich die vier Sportausschuss-Mitglieder des Deutschen Bundestages Stephan Mayer und Artur Auernhammer (beide CDU/CSU-Fraktion) sowie Tina Winklmann und Ophelia Nick (beide Bündnis 90/Die Grünen). Ebenfalls zugesagt hat die Vorsitzende der Stiftungsversammlung der Deutschen Schulsportstiftung, Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper. Anwesend sein werden außerdem Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Sportpolitik, Sportverbände und Sponsoren.
Und natürlich dürfen auch sportliche Vorbilder nicht fehlen, wenn die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten des Landes in Berlin zusammenkommen. Folgende Patinnen und Paten begleiten das Herbstfinale und sind mit Ausnahme von Kirsten Bruhn (Para Schwimmen) bei der Abschlussfeier vor Ort: Max Gelhaar (Para Triathlon), Katrin Holtwick (Beach-Volleyball), Max Munski (Rudern), Jennifer Sräga (Golf), Alexander Wieczerzak (Judo) und Jochen Wollmert (Para Tischtennis).
Sie alle werden sich – im Übrigen wie auch die Mitglieder des Sportausschusses – an den Wettkampfstätten einen Eindruck vom Leistungsvermögen des Sportnachwuchses verschaffen. Und das kann sich wahrlich sehen lassen.
Hohe Talentdichte in der (Para) Leichtathletik – aber nicht nur da
Im Mommsenstadion werden zahlreiche Toptalente aus der (Para) Leichtathletik ihre Teams unterstützen: Die Schule am Andreasried Erfurt schickt mit Pauline Schäfer und Santiago Kayßer mehrfache Deutsche Meister in der Para Leichtathletik ins Rennen. Pauline hat zudem bei den European Para Youth Games den Titel über 100m und Silber im Weitsprung gewonnen, Santiago Bronze über 100m und ebenfalls Silber im Weitsprung.
Für das Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen geht mit Jelvis Frempong, Nikolas Kautz, Gianluca Wessendorf und Jonathan Konrad die komplette 4 x 100m-Goldstaffel der Deutschen U18-Meisterschaften an den Start. Gianluca gewann außerdem bei den Europäischen Jugendspielen Bronze mit der 200m-Staffel und ist über diese Distanz Deutscher U18-Meister. Das Team des Vorjahres-Bundessiegers ist darüber hinaus mit weiteren Medaillengewinnern nationaler Titelkämpfe gespickt.
Die Sportschule Jena kann auf die Sprintfähigkeiten der deutschen U16-Meisterin über 100m, Lotta Rudolph, und die Sprungkraft des Führenden der Jahresbestenliste U18 im Weitsprung, Jakob Hüttner (7,12m), bauen. Auch die Meldorfer Gelehrtenschule bringt einen Deutschen Meister mit nach Berlin: Eike Schaal triumphierte zuletzt in der M15 über 300m. Das erfolgreichste Talent der Friedrich-Albert-Lange-Schule Solingen heißt Julian Löcher. Er ist in der U16 amtierender Deutscher Vizemeister im Weitsprung und Bronzemedaillengewinner im Hochsprung.
An der Regattastrecke Grünau geht für die Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg eine Hoffnungsträgerin des Deutschen Ruderverbandes an den Start. Elena Schweisthal, Bundessiegerin von 2024, ist Deutsche Meisterin im U19 Doppelvierer und belegte vor wenigen Wochen Platz vier bei der U19-WM. Und auch im Hockey (Julia Haghi, Karolinen-Gymnasium Frankenthal) und Judo (Jonathan Rathmann, Hendrik Reif und Jette Bartels, Gymnasium Neue Oberschule Braunschweig) stehen aussichtsreiche Nachwuchskräfte in den Meldelisten. Die hier aufgeführten Jugendlichen seien stellvertretend für alle ambitionierten Nachwuchssportlerinnen und -sportler genannt, die beim Herbstfinale für ihre Teams ihr Bestes geben werden.
Quelle: DSSS/Kai Gemeinder
