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DBS und Deutsche Schulsportstiftung rücken zusammen

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Logo Jugend trainiert für Paralympics

Die Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) haben eine neue Vereinbarung getroffen, die zum Ziel hat, die beiden Wettbewerbe Jugend trainiert für Olympia (JTFO) und Jugend trainiert für Paralympics (JTFP) noch weiter zu verschmelzen.

Wie in der Präambel der Vereinbarung beschrieben wird, geht es insbesondere darum, „Kinder, Jugendliche sowie Lehrerinnen und Lehrer in der Schule für das Thema Wettkampf- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren“ und „die Zusammenarbeit zum Thema Inklusion und Behindertensport zwischen Schulen, Vereinen und Verbänden zu fördern.“

Zu diesem Zweck werden künftig die beiden Wortmarken, auch wenn sie grundsätzlich bestehen bleiben, zu Jugend trainiert für Olympia & Paralympics zusammengeführt, und es wird ein neues, gemeinsames Logo entwickelt, das im Rahmen des Winterfinales im Februar 2019 vorgestellt werden soll.

Die Vermarktung des weltgrößten Schulsportwettbewerbs liegt nun in einer Hand, und zwar in der Verantwortung der DSSS. Bislang vermarkteten DSSS und DBS ihre jeweiligen Wettbewerbe eigenständig.

Sprach man früher von einem gemeinsamen Veranstaltungsformat, aber unterschiedlichen Wettbewerben, soll von nun an gelten, dass die Bundesfinalveranstaltungen von JTFO und JTFP „als zeitlich und örtlich gemeinsamer Wettbewerb mit getrennten Wertungen“ zu verstehen sind, wie es in der Vereinbarung heißt.

„Damit tragen wir dem Ziel der Inklusion Rechnung, das für uns neben der Talentsichtung und Förderung von Menschen mit Behinderung an oberster Stelle steht“, äußert sich Lars Pickardt, Vorsitzender der Deutschen Behindertensportjugend, zufrieden.

Dass die DBS für die Dauer der Vereinbarung, die unbefristet gültig ist, die Rechte am Wettbewerb Jugend trainiert für Paralympics, für dessen Einführung der Verband viele Jahre kämpfen musste, an die DSSS abtritt, um den inklusiven Gedanken auch strukturell zu verankern, ist für Pickardt kein Problem: „Schließlich legt die Vereinbarung fest, dass der DBS für die grundlegenden Entscheidungen in Bezug auf die sportliche Ausgestaltung, zum Beispiel die Auswahl der Sportarten und das Regelwerk von JTFP, zuständig bleibt. Das war uns wichtig.“

Die DSSS hingegen ist verantwortlich für die Vorbereitung, Durchführung, Abwicklung, Vermarktung und Finanzierung der Bundesfinalveranstaltungen von JTFP. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung, Thomas Härtel, stellt dazu fest: „Die Kompetenzen sind damit künftig sinnvoll aufgeteilt und ermöglichen es uns, noch einheitlicher aufzutreten. Das ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics und Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen unserer Stiftung und dem Deutschen Behindertensportverband.“

Der Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Olympia existiert bereits seit 1969. Ab Mitte der 1990er Jahre setzte sich der Deutsche Behindertensportverband dafür ein, zusätzlich einen Wettbewerb für Menschen mit Behinderung zu etablieren. Nach zwei Pilotveranstaltungen von Jugend trainiert für Paralympics in den Jahren 2010 und 2011, fand 2012 das erste offizielle Bundesfinale von JTFP statt und seit 2013 werden dreimal im Jahr Bundesfinalveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung zur selben Zeit und am selben Ort durchgeführt. Seitdem sind die Deutsche Schulsportstiftung und der Deutsche Behindertensportverband darum bemüht, den inklusiven Charakter des Wettbewerbs stetig weiterzuentwickeln.

Die neue Vereinbarung zwischen beiden Parteien leistet hierzu einen wertvollen Beitrag. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung, die seit dem 1. Juni 2018 in Kraft ist, von Friedhelm Julius Beucher (Präsident Deutscher Behindertensportverband), Lars Pickardt (Vorsitzender Deutsche Behindertensportjugend), Thomas Härtel (Vorstandsvorsitzender Deutsche Schulsportstiftung) und Thomas Duveneck (Vorstand Deutsche Schulsportstiftung).

 

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