Aktuelles vom Rollstuhlfechten

Maurice Schmidt im Angriff
Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Mit einem dritten Platz im Degen und Platz sieben im Säbel hat Maurice Schmidt im ungarischen Eger einen erfolgreichen Auftakt in die Weltcup-Saison 2020 gefeiert. Damit sicherte sich der Fechter vom SV Böblingen wichtige Punkte für die Paralympics in Tokio. Die weiteren deutschen Fechter erzielten ebenfalls gute Resultate.

Maurice Schmidt mit der Bronzemedaille © Gilles Massart
Maurice Schmidt mit der Bronzemedaille © Gilles Massart

Schon am ersten Wettkampftag des letzten Weltcupturniers 2019 im Rollstuhlfechten konnte Maurice Schmidt in Amsterdam überzeugen. Im Säbel kämpfte er sich bis ins Halbfinale, belohnte sich später mit Bronze und sammelte so wichtige Punkte für die Paralympics-Qualifikation. Im Degen schrammte er mit Platz fünf nur knapp an einer Medaille vorbei. Startschwierigkeiten hatte das deutsche Herrenflorett-Team in der Besetzung Schmidt, Haupt, Cheema und Widmaier. In den Platzierungsgefechten besiegte Team-Deutschland zunächst Brasilien (45:37) und anschließend Japan (45:43), beendete den Wettbewerb aber letztlich als Neunter.

Das deutsche Team bei der Rollstuhlfechten-WM
Das deutsche Team bei der Rollstuhlfechten-WM © privat

Die Rollstuhlfechten-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Cheongju sind für das deutsche Team bis auf wenige Lichtblicke nicht wie erhofft verlaufen. Für einen guten WM-Auftakt sorgte zunächst Maurice Schmidt (SV Böblingen) im Degen. Mit Platz neun schrammte er nur knapp am Viertelfinale vorbei. Positiv überrascht hat das deutsche Herrenflorett-Team mit Platz acht. Daneben gab es viele Enttäuschungen.

Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)
Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)

Der Countdown für den Startschuss läuft: Vom 17. bis 23. September findet die Weltmeisterschaft im Rollstuhlfechten in Cheonglu (Südkorea) statt. Um sich optimal auf den bevorstehenden Wettkampf vorzubereiten, ist das deutsche Team von Bundestrainer Alexander Bondar bereits vergangene Woche nach Japan geflogen. Mit dem Ziel, möglichst viele Punkte für Tokio 2020 zu sammeln, absolvierten Sylvi Tauber (Makkabi Rostock), Maurice Schmidt (SV Böblingen), Julius Haupt (PSV Weimar) und Balwinder Cheema (Makkabi Rostock) das einwöchige Trainingslager.