Aktuelles vom Rollstuhlfechten

Ulrike Lotz-Lange und Cheftrainer Alex Bondar
Ulrike Lotz-Lange und Cheftrainer Alex Bondar © privat

Bei den Rollstuhlfechten-Europameisterschaften im italienischen Terni hat Ulrike Lotz-Lange mit Gold im Degenwettbewerb und Bronze im Florettwettberwerb der Kategorie C für zwei deutsche Medaillen gesorgt. Maurice Schmidt hingegen verpasste das Podest mit Rang fünf und sechs zweimal nur knapp.

Balwinder Cheema im Gefecht
Balwinder Cheema im Gefecht © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Fünf Athletinnen und Athleten der deutschen Rollstuhlfechten-Nationalmannschaft werden vom 18. bis 23. September im italienischen Terni bei den europäischen Titelkämpfen um die Medaillen fechten. Mit Ulrike Lotz-Lange geht die amtierende Vize-Weltmeisterin im Florett und Degen der Kategorie C an den Start. Der 18-jährige Julius Haupt feiert in Italien sein Debüt bei einer internationalen Meisterschaft bei den „Großen“.

Siegerehrung, rechts Maurice Schmidt
Siegerehrung, rechts Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Am letzten Tag der Weltmeisterschaften der 23-Jährigen und jünger in Warschau hat sich das deutsche Team durch Maurice Schmidt die Bronzemedaille gesichert. Felix Schrader vom SV 1845 Esslingen belegte im starken Teilnehmerfeld einen guten 13. Platz.

Haupt im Finalkampf gegen Suzuki
Haupt im Finale gegen Suzuki © Ira Ziegler

In einem umkämpftem Finale gegen den Japaner Makoto Suzuki hat Julius Haupt vom PSV Weimar bei den U17/U23-Weltmeisterschaften im Fechten die Goldmedaille im Florett gewonnen. Der zweite deutsche Starter, Felix Schrader, musste sich nach einer unglücklichen Niederlage im Viertelfinale mit dem fünftem Platz zufrieden geben.

Bundestrainer Spiridon und Vizeweltmeister Maurice Schmidt
Bundestrainer Spiridon und Vizeweltmeister Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Maurice Schmidt hat bei den Weltmeisterschaften im Rollstuhlfechten der U23 gleich am ersten Wettkampftag die Silbermedaille mit dem Säbel gewonnen. Sein Teamkollege Julius Haupt durfte sich im selben Wettbewerb in Warschau über Platz fünf freuen.

Das Team vom TUS Makkabi Rostock
Das Team vom TUS Makkabi Rostock © Alexander Bodar

Beim diesjährigen Deutschland-Pokalfinale im Fechten in Münster haben drei inklusive Teams teilgenommen. Besonders überzeugen konnte das inklusive Herrensäbel-Team vom TUS Makkabi Rostock, das sich im Finale gegen die Auswahl aus Schrobbenhausen durchsetzte, den Titel gewann und damit Vereinsgeschichte schrieb.

Rollstuhlfechterin Simone Briese-Baetke
Rollstuhlfechterin Simone Briese-Baetke © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Den 5. September 2012 wird Simone Briese-Baetke nicht vergessen. London, Excel-Arena: Bei den Paralympischen Spielen feierte die Rollstuhlfechterin den größten Erfolg ihrer Karriere. Silber mit dem Degen, ihrer Lieblingswaffe. Die ehrgeizige 52-Jährige war über viele Jahre das Aushängeschild im deutschen Rollstuhlfechten. Nun beendet sie ihre aktive Karriere – unfreiwillig aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme.

Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)
Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)

Der Countdown für den Startschuss läuft: Vom 17. bis 23. September findet die Weltmeisterschaft im Rollstuhlfechten in Cheonglu (Südkorea) statt. Um sich optimal auf den bevorstehenden Wettkampf vorzubereiten, ist das deutsche Team von Bundestrainer Alexander Bondar bereits vergangene Woche nach Japan geflogen. Mit dem Ziel, möglichst viele Punkte für Tokio 2020 zu sammeln, absolvierten Sylvi Tauber (Makkabi Rostock), Maurice Schmidt (SV Böblingen), Julius Haupt (PSV Weimar) und Balwinder Cheema (Makkabi Rostock) das einwöchige Trainingslager.