Hintergrund zum Top Team

Die Entwicklung der paralympischen Bewegung und die dort gezeigten Leistungen belegen, dass sich der Sport der Menschen mit Behinderung im Allgemeinen und der Leistungssport im Speziellen stark weiter entwickelt. Die führenden Nationen des International Paralympic Committee (IPC) können ihren Erfolg durch die zunehmenden nationalen Möglichkeiten (finanziell, personell etc.) begründen.

Der Deutsche Behindertensportverband als einer der weltweit größten Sportverbände der Menschen mit Behinderung hat in den vergangenen Jahren seine Bemühungen intensiviert und professionalisiert, den bestehenden Anforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden, um seinen Sportlerinnen und Sportlern eine gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Paralympicsteilnahme zu ermöglichen.

Ausgelöst durch eine Initiative des Bundespräsidenten Horst Köhler haben im Jahr 2007 die Unternehmen Allianz und Telekom einen Partnerschaftsvertrag mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), zugleich Nationales Paralympisches Komitee (NPC) und dem International Paralympic Committee (IPC) unterzeichnet. "Wir sind begeistert von den Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung und wollen mithelfen, dass solche Vorbilder der Gesellschaft noch mehr öffentliche Anerkennung erfahren", so Allianz-Sprecherin Katrin Schaller.

Der Deutsche Behindertensportverband betreut seit den Paralympics Athen 2004 einen Kreis von Medaillenkandidatinnen und -kandidaten, die eine weitergehende Förderung erhalten. Im Hinblick auf die Winter-Paralympics 2006 in Turin und die Sommer-Paralympics 2008 in Peking wurde der Wunsch einer erweiterten Förderung ausgebaut. In diesem Zeitraum befanden sich 55 Sportlerinnen und Sportler im Top Team des Deutschen Behindertensportverbandes. Bei den Paralympics in Vancouver waren es 14 Athletinnen und Athleten, zwei Jahre später in London 52 Sportlerinnen und Sportler, 2014 in Sotschi zwölf sowie 2016 in Rio 44 Athletinnen und Athleten, die von der Förderung profitiert haben. Auch die Weichen für die Paralympischen Spiele in PyeongChang sind bereits gestellt. Sieben Sportlerinnen und Sportler des DBS werden bereits durch das Top Team des DBS gefördert, um sich optimal auf die Spiele in Südkorea vorbereiten zu können. Das Top-Team für die Paralympics 2020 in Tokio wird im Jahr 2017 ausgewählt.