Aktuelles aus dem Bereich Medizin im DBS

DBS-Medizinertagung: Viele Informationen und neue Erkentnisse

Vorstellung Tischtennis in der Praxis Bild vergrößern
Vorstellung Tischtennis in der Praxis

Anti-Doping, Verletzungsprävention und Sportpsychologie im Behindertensport waren die Kernpunkte der Medizinertagung des Deutschen Behindertensportverbandes an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die größte Fortbildung für die im DBS tätigen Sportärzte zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch.

Neben aktuellen Informationen zur neuen Verbotsliste 2017 der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) von der NADA-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andrea Gotzmann stellte Prof. Dr. Mario Thevis vom Dopinglabor in Köln aktuelle Entwicklungen in der Dopinganalytik vor. Da die praktisch tätigen Ärzte in den Sportfachverbänden verpflichtet sind, sich alle zwei Jahre im Bereich Anti-Doping fortzubilden, haben auch weitere Sportmediziner die DBS-Veranstaltung dazu genutzt.

Weitere Themen waren eine neue Studie zur Verletzungsprävention von PD. Dr. Anja Hirschmüller sowie  ein Rückblick auf die Paralympischen Spiele aus medizinischer Sicht von Dr. Jürgen Kosel und Simone Boltz. Von großem Interesse waren auch die Vorträge von Dr. Kathrin Staufenbiel zur fachlichen Weiterentwicklung der Sportpsychologie für Athleten mit Behinderung und von Dr. Claudio Perret zu den physiologischen Besonderheiten bei Querschnittslähmung und Konsequenzen für die Leistungssportoptimierung.  Ebenso wurden aktuelle Fälle aus dem Bereich der Biomechanik wie der von Markus Rehm mit Prof. Dr. Wolfgang Potthast diskutiert. Darüber hinaus lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben theoretischem Input die paralympische Sportart Tischtennis auch in der Praxis kennen und testeten ihr Können am  Schläger – eine informative Tagung mit vielen neuen Erkenntnissen.

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