7. Paralympisches Jugendlager in Rio

Es geht nach Rio, Rio de Janeiro…!

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Nach sechs erfolgreichen Paralympischen Sommer-Jugendlagern, die durch die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ) organisiert wurden, findet nun das siebte vom 5. bis 21. September 2016 in Rio de Janeiro statt. Erstmalig hat die DBSJ allen Landesverbänden die Möglichkeit der Zusammenarbeit angeboten. So findet das diesjährige Paralympische Jugendlager in Kooperation mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS Bayern) und dem Württembergischen Behinderten- und Rehabilitaionssportverband (WBRS) statt.

37 Sportlerinnen und Sportler – davon sieben ohne Behinderung – reisen mit 14 Betreuerinnen und Betreuern sowie einer dreiköpfigen Delegationsleitung nach Brasilien. Dabei geht es einerseits darum, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler die Paralympischen Spiele hautnah live miterleben können und sie durch die gewonnenen Eindrücke in ihren sportlichen Aktivitäten bestärkt und motiviert werden. Andererseits ist es auch das Ziel, die Teilnehmenden für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Des Weiteren lernen sie die Menschen, die Kultur und die Geschichte des Gastgeberlandes kennen. Als Aushängeschilder gelungener Nachwuchsarbeit präsentieren sich die Teilnehmenden in den Stadien, bei Partnerorganisationen aus Rio sowie bei Empfängen.

Auf das große Ereignis eingestimmt haben sich alle Beteiligten bereits beim Vortreffen in Köln. Erstmals in der Geschichte der Paralympischen Jugendlager fand eine Begegnung mit den Teilnehmenden des Olympischen Jugendlagers, das durch die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie organisiert wird, statt.

Begleitet wird das Paralympische Jugendlager dieses Mal von den zwei Online-Nachwuchsreportern Marcel und Nik. Zusammen sind sie die #RioMaNiacs und berichten über Hintergründe des Sports, treffen Athleten und lernen zusammen mit dem Jugendlager die brasilianische Kultur kennen. Ihre Berichte vor, während und nach den Paralympics können unter www.riomaniacs.de verfolgt werden. Entsendet und unterstützt wird das inklusive Reporterteam durch die Deutsche Telekom AG und die Aktion Mensch – Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes.

RioMaNiacs beim Jugendlager

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Die Idee der Nachwuchsreporter des Paralympischen Jugendlagers der Deutschen Behindertensportjugend wird nach Sotschi jetzt in Rio mit den RioMaNiacs weitergeführt.  Nik & Marcel – die #RioMaNiacs (und im echten Leben Sportstudenten) - werden als Teil des Jugendlagers als Online-Reporter für die Telekom und die Aktion Mensch live vor Ort von den Paralympics in Rio berichten.

Die Berichterstattung beginnt allerdings nicht erst mit den Paralympics: Schon jetzt machen die beiden uns fit für Rio! Sie berichten über Hintergründe des Sports, treffen Athletinnen und Athleten und lernen die brasilianische Kultur kennen. Das Highlight wird natürlich die Berichterstattung  vom 7. bis zum 18. September direkt aus Rio sein, mit allen Neuigkeiten rund um die Paralympics, die Deutsche Paralympische Mannschaft, die Stadt und ihre Bewohner. Den Beiden kann unter www.riomaniacs.de, oder einem der dort genannten Social Media Kanälen gefolgt werden. „Uns freut sehr, dass -nach der Deutschen Bahn in Sotschi- zu diesem Jugendlager die beiden Partner Aktion Mensch und Deutsche Telekom die Idee der Nachwuchsreporter aufgegriffen haben und voller Leidenschaft leben. Ich kann nur jedem empfehlen, neben den offiziellen DBS Social Media Kanälen, auch den RioMaNiacs zu folgen.“ so Lars Pickardt, der Vorsitzende der DBSJ.

Übrigens seit 1992 in Barcelona veranstaltet die DBSJ zu allen Paralympischen Sommerspielen, seit 2010 auch zu den Paralympischen Winterspielen, Nationale Paralympische Jugendlager (PJL), an denen auch Jugendliche ohne Behinderung teilnehmen können. Die Teilnahme an den Jugendlagern ermöglicht die Spiele und Athletinnen und Athleten hautnah zu erleben, das Gastgeberland zu erkunden sowie Menschen und deren Kultur kennen zu lernen. Das Erlebnis fördert faires und friedvolles Miteinander, verleiht neue Motivation für das Engagement im Leistungssport und/oder im Ehrenamt als “Soziales Talent“ bzw. “Junges Engagement“