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Nationale Qualifikationsrennen der Para-Kanuten

Ivo Kilian © Christel Schlisio Bild vergrößern
Ivo Kilian © Christel Schlisio

Insgesamt zehn Para-Kanuten aus vier Vereinen haben an den ersten nationalen Qualifizierungsrennen für die Para Kanu-Nationalmannschaft in Duisburg teilgenommen. Neben bekannten Gesichtern wie Edina Müller und Ivo Kilian fuhren auch neue Anwärter auf die Nationalmannschaft die Rennen. Am 5. Mai findet das zweite nationale Qualifikationsrennen statt. Erst dann werden die Athleten für die Nominierung empfohlen.

Die neuen Klassifizierungsregeln für Va´a führten bereits im Vorfeld der Qualifikationsrennen zu Anspannung und einigen Ungewissheiten. Denn erst einen Tag vor den Rennen wurde bei den Klassifizierungen über die Startklassen der deutschen Va´a Fahrer entschieden. Die meisten Para-Kanuten wurden dabei eine Klasse höher gestuft. Dies eröffnete für die Rennen auf der Regattabahn Duisburg- Wedau so manche neue Perspektiven. Trotzdem setzten sich erwartungsgemäß die Favoriten durch. Ivo Kilian vom Halleschen KC 54 gewann das am stärksten besetzte Rennen der Vl 3 über 200 Meter. Er ging als einziger männlicher Athlet auch im Kajak an den Start.

Einen Doppelstart im Kajak und Va‘a nahm auch die Silbermedaillengewinnerin von Rio, Edina Müller vom Hamburger KC, auf sich, um sich für beide Bootsklassen zu qualifizieren. Besonders im Va´a überzeugte sie mit guten Leistungen. Peter Happ aus Wuppertal und Katharina Bauernschmidt von Bertasee Duisburg zeigten in der Klasse Vl 2 sehr ansprechende Leistungen.

Doch noch sind die Chancen für alle offen – erst nach dem zweiten nationalem Qualifikationsrennen am 5. Mai in Kienbaum wird der Trainerrat darüber entscheiden, welche Athletinnen und Athleten dem Deutschen Behindertensportverband zur Nominierung vorgeschlagen werden. Der erste internationale Start findet dann für die Para-Kanuten beim Weltcup im ungarischen Szeged vom 17. bis 19. Mai statt.

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