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Para Bogensport: Mit einem guten Gefühl zur WM

v.l.n.r.: Karina Granitza, Harry Mende (Co-Trainer), Maik Szarszewski, Mathias Nagel (Trainer), Lena Schlie (Physio), Uwe Herter, Vanessa Bui und Lucia Kupczyk Bild vergrößern
v.l.n.r.: Karina Granitza, Harry Mende (Co-Trainer), Maik Szarszewski, Mathias Nagel (Trainer), Lena Schlie (Physio), Uwe Herter, Vanessa Bui und Lucia Kupczyk

Für die Para-Bogensport-Nationalmannschaft um Cheftrainer Mathias Nagel steht mit den Weltmeisterschaften in Peking vom 12. bis 19. September das Jahreshighlight vor der Tür. Das fünfköpfige deutsche Aufgebot macht sich auf die Reise in die chinesische Hauptstadt, in der 2008 die Paralympischen Spiele stattgefunden haben – und das nicht ohne Medaillenhoffnungen.

Das Team hat die deutschen Meisterschaften und einen darauffolgen Trainingslehrgang genutzt, um sich optimal auf die Weltmeisterschaften vorzubereiten. „In unserem gemeinsamen Lehrgang haben wir nochmal an Kleinigkeiten gearbeitet und uns den letzten Feinschliff geholt“, berichtetNagel, der allen seinen Schützlingen in Peking durchaus Medaillenchancen zutraut.

Mit Vanessa Bui, Lucia Kupczyk und Karina Granitza sind gleich drei Athletinnen im Aufgebot des Cheftrainers, die vor zwei Jahren bei der Heim-WM in Donaueschingen für Silber  im Team gesorgt hatten. „Das Ziel für den Mannschaftswettbewerb der Damen  ist klar definiert. Silber hatten wir vor zwei Jahren zu Hause, jetzt ist der nächste Schritt die Goldmedaille“, erklärt Nagel.  Aber auch mit Uwe Herter und Maik Szarszewski ist zu rechnen. Beide verpassten letztes Jahr bei den Paralympischen Spielen in Rio eine Medaille mit Platz vier und fünf im Einzel nur denkbar knapp.  Maik Szarszewski bestätigte seine gute Form zuletzt  mit einem dritten Platz beim Europacup.

„Der Verlauf der bisherigen Saison hat uns gezeigt, was wir erreichen können. Die Athleten gehen mit einem starken Selbstvertrauen und Siegeswillen bei der WM an den Start. Das Ziel ist es zunächst, einen guten Start in den Wettkampf zu finden und eine erfolgsversprechende Qualifikationsrunde zu absolvieren“, sagt der Cheftrainer.

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