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Viermal Gold für die deutschen Judoka

Siegerpodest der Klasse bis 73 Kilogramm mit Nicolai Konrhaß und Tim Meiss Bild vergrößern
Siegerpodest der Klasse bis 73 Kilogramm mit Nicolai Konrhaß (zweiter v.l.) und Tim Meiss (r.) © Günter Geist

Die internationalen Deutschen Meisterschaften für blinde und sehbehinderte Judoka sind in vielerlei Hinsicht positiv für das deutsche Team verlaufen. Neben vier deutschen Goldmedaillengewinnern nutzten auch zahlreiche Junioren diese Möglichkeit, um sich international zu messen und erste internationale Erfolge zu verzeichnen. Insgesamt kamen 72 Kämpfer aus 14 Nationen nach Heidelberg.

Mit Polen, Irland und Kasachstan waren es drei Delegationen, die zum ersten Mal an dem deutschen Turnier teilnahmen. Auch Russland nahm nach Zustimmung des internationalen Blindenspotrverbandes und des Deutschen Behindertensportverbandes mit einer kleinen Delegation teil.

Carmen Brussig (bis 48 Kilogramm), Nicolai Kornhaß (bis 73 Kilogramm), Marc Milano (bis 90 Kilogramm) und Daniel Goral (über 73 Kilogramm Junioren) kämpften sich in ihrer Startklasse bis ganz oben auf das Podium und holten Gold. Die Leistungen von Niko Langhammer, der in der Startklasse bis 90 Kilogramm silber holte und von Timo Meiss (bis 73 Kilogramm), der mit Bronze von der Matte ging, rundeten die gute Gesamtleistung des deutschen Teams ab. 

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