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G-Judo: Erste offizielle WM findet in Köln statt

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Vorbereitung auf die WM © kristen-images.com/phoenix-voice-cologne

Vom 19. bis 22. Oktober finden die ersten Weltmeisterschaften für Judoka mit geistiger Behinderung in Köln statt. Dem DBS und dem Deutschen Judo-Bund ist es gelungen die beiden maßgeblichen Weltverbände, die Internationale Judoföderation (IJF) und den Internationalen Verband für Sport mit Geistigbehinderten (INAS), zu einer gelungenen Kooperation zu bewegen.

Die Weltmeisterschaften für geistig behinderte Judoka werden in zwei Startklassen ausgetragen, die vom INAS bestimmt wurden. So werden, wie auch in den vergangenen Jahren bei den Internationalen Deutschen G-Judomeisterschaften, motorisch starke und motorische schwächere G-Judoka in Köln auf die Matte gehen.

Die ordnungsgemäße Durchführung der Judo-Wettbewerbe steht in der Verantwortung der IJF. Alle Meldungen, die Zulassungen und Starterlaubnis, erfolgen nach Regularien der INAS. Im Auftrag des Deutschen Judo-Bundes wird der Verein VG-Projekt in Köln als Ausrichter für das internationale Turnier fungieren und die Wettkämpfe in der ASV-Halle koordinieren.

In Anschluss an die WM in Köln soll in einem zwei-, drei-, oder vierjährigen Rhythmus erneut Weltmeisterschaften ausgerichtet werden. Nach der Etablierung des internationalen Turniers und der Sportart in den jeweiligen nationalen und internationalen Verbänden ist das langfristige und visionäre Ziel die Teilnahme von G-Judoka bei den Paralympischen Spielen.

Zunächst dürfen sich aber alle Interessierten auf eine spannende Weltmeisterschaft in der ASV-Halle in Köln freuen. Am Samstag den 21. Oktober sind die Wettkämpfe der unteren Gewichtsklassen und am Sonntag den 22. Oktober die der oberen Gewichtsklassen angesetzt.

Tickets können aufgrund der hohen Nachfrage in einem beschränkten Maße hier erworben werden

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