Aktuelles aus dem Bereich Inklusion

Tag der Begegnung 2017 in Köln am Tanzbrunnen

Mitmachaktion beim Tag der Begegnung 2015 Bild vergrößern
Mitmachaktion beim Tag der Begegnung 2015 © BRSNW

Beim Tag der Begegnung am 20. Mai  in Köln können bis zu 50.000 Besucherinnen und Besucher das größte Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland feiern. Auf alle Gäste und Interessierte warten auch wieder zahlreiche Sport- und Mitmachaktionen zum ausprobieren.

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) gestaltet mit seinen Partnern  ein breites Angebot von Bewegung, Spiel und Sport  im Tanzbrunnen und im Rheinpark. Hierbei handelt es sich ausdrücklich um Mitmachaktionen.

Anders als in den Vorjahren gibt es keinen Inklusions-Sportpark mit verschiedenen sportlichen Angeboten als zentralen Treffpunkt. Stattdessen hat der BRSNW auf Wunsch des LVR seine Aktions- und Mitmachangebote auf dem gesamten Gelände verteilt. Damit alle Besucher auch in den Genuss unseres Angebotes kommen, gibt es an den zehn Aktionsständen eine Laufkarte. Wer an genügend Aktionen teilgenommen hat, gewinnt einen Preis.

Ein ganz besonderer Höhepunkt ist in diesem Jahr das Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung um den Westlotto-Cup. Dank des Sponsors Westlotto spielen acht Fußballteams im Kleinfeld. Rund um das Spielfeld informieren der BRSNW über seine Angebote und am Stand von Westlotto kann fleißig mitgeraten werden. Dort gibt es außerdem die Möglichkeit die Bildungskampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ des Landessportbundes kennenzulernen, an der sich auch der BRSNW beteiligt.

Das sind die BRSNW-Aktionen im Einzelnen:

  • Mit Schwung durch den Rolli-Parcours:
    Der Rollstuhl-Parcours des BRSNW ist eine beliebte Aktion. Im ganzen Jahr können Rollstuhlfahrer und Fußgänger bei verschiedenen Veranstaltungen im Rollstuhl erleben, welche Hindernisse im Alltag mit Rolli warten und mit welchen Tricks man sie ganz leicht überwinden kann. Das Team der BRSNW-Kinder- und Jugendorganisation KiJu zeigt wie es geht. Wer den Parcours erfolgreich absolviert, erhält anschließend seinen „Rollstuhlführerschein.“
  • Kegeln für alle:
    Mit der Kegelschiene kann jeder kegeln. Jung, Alt, Nicht- oder Schwerbehindert, im Stehen oder im Sitzen. Durch das vielseitige Hilfsmittel wird Kegeln zur Inklusionssportart, bei der alle mitmachen können.
  • In Bewegung mit den Servicehunden:
    Die Servicehunde sind ein treuer Begleiter für Menschen mit Behinderung. Nicht nur im Alltag, sondern auch bei der Wahrnehmung von Bewegungsangeboten.
  • Gemeinsam zum Korberfolg – Rollstuhl-Basketball:
    Das Projekt Gemeinsam zum Korberfolg will Rollstuhl-Basketball als Breitensport fördern, die wohl bekannteste Behindertensportart. Beim Tag der Begegnung können auch Menschen ohne Behinderung ausprobieren, ob sie im Rolli das orangene Leder auch im Sitzen durch die Reuse befördern können, denn auch diese dürfen selbstverständlich mitspielen.
  • Zielgenau mit dem Bogen:
    Bogenschießen ist für Menschen mit und ohne Behinderung eine tolle Möglichkeit, sich in der Freizeit gemeinsam sportlich zu betätigen. Es ist schnell zu erlernen und gesundheitsfördernd. Dies vermittelt der Verein Alpha aus Wermelskirchen.
  • Fußball (er)leben mit der Provinzial:
    Fußball ist mit Abstand die wohl beliebteste Sportart Deutschlands. Im Soccer-Ei wird Fußball wirklich kinderleicht. Denn in dem mobilen Kleinspielfeld wird pausenlos gespielt – mit und gegen Menschen mit und ohne Behinderung, Jungen oder Alten, männlich und weiblich.
  • Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung:
    Das Deutsche Sportabzeichen bringt seit seiner Einführung im Jahr 1912 die Menschen in Bewegung, eine echte Erfolgsgeschichte. BRSNW-Landessportwart Thomas Börger und sein Team nehmen am Tag der Begegnung verschiedene Einzeldisziplinen mit speziellen Anforderungen für Menschen mit Behinderung ab.
  • Mobil mit dem Laufrad:
    Josef Ilting hat ein Laufrad entwickelt, mit dem auch kleinwüchsige Menschen flott unterwegs sein können und bietet sowohl diesen Menschen als auch anderen neu gewonnene Mobilität.
  • Show Down: Tischball für Blinde
    Das Spiel „Show Down“ ist wohl am besten beschrieben mit „Blindentischtennis.“ Denn die Spieler sehen den Spielball auf der Tischplatte nicht und versuchen ihn nur nach Gehör mit einem Schläger ins gegnerische Tor zu befördern.
  • Goalball – der Blindensport:
    Goalball ist eine rasante und spannende Sportart für blinde und sehbehinderte Menschen. Wie es ist, nur nach Gehör einen Ball abzuwehren und ohne zu sehen ins Ziel zu treffen, das erleben die Teilnehmer an der Goalball-Station, betreut von unserer KiJu.
  • Leichte Sportspiele für alle:
    Speerzielwurf, Ballrollen, Riesenmikado oder Erbsenschlag heißen die Spiele, die vor allem viel Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl erfordern.
  • „Westlotto-Cup“:
    Beim Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung um den „Westlotto-Cup“ treten acht Mannschaften aus dem BRSNW im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden auf dem Kleinspielfeld an.

Der BRSNW bedankt sich bei allen Abteilungen, Vereinen, Partnern und Unterstützern, die dieses sportliche Angebot beim Tag der Begegnung ermöglichen.
Wir bedanken uns ganz besonders bei unserem Sponsor Westlotto für die Unterstützung beim Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung.

Weitere Informationen über den Tag der Begegnung finden Sie hier

Quelle: BRSNW

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