Gender - Wir über uns

Der Deutsche Behindertensportverband setzt sich für die Gleichstellung von Mädchen und Frauen sowie Jungen und Männern mit Behinderung in allen Bereichen des Sports ein und vertritt ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen. Die Aufgaben im Bereich Gender mit dem Schwerpunkt Mädchen und Frauen orientieren sich an den Themen Interessenvertretung von weiblichen Mitgliedern (Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren), Gender Mainstreaming und Erarbeitung und Durchführung von Frauenförderprogrammen. Dieser Arbeitsbereich versucht dem Artikel 6 der UN-Behindertenkonvention „Frauen mit Behinderung“ gerecht zu werden, indem Maßnahmen entwickelt werden, die gewährleisten, dass Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung alle Menschenrechte und Grundfreiheiten voll und gleichberechtigt genießen können.

Durch vielfältige genderpolitischen Maßnahmen des DBS wird sichergestellt, dass sowohl Mädchen und Jungen als auch Frauen und Männer mit unterschiedlichen Behinderungen ihre Rehabilitationsziele im Rahmen des bio-psycho-sozialen Ansatzes erreichen.

Im Vordergrund steht die Förderung und Stärkung der Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen, aber auch Jungen und Männern mit Behinderung, für ihre Rechte und Interessen einzutreten. Hierbei werden auch die spezifischen sportmedizinischen Aspekte und Anforderungen von insbesondere weiblichen Athleten mit Behinderung berücksichtigt. Die Frauenvertreterinnen in den DBS Landesverbänden setzen sich speziell für die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen mit Behinderung ein und fungieren gleichzeitig als Multiplikatorinnen für ein Genderbewusstsein.

Auszug aus der Satzung des DBS § 11e

Bereich „Mädchen und Frauen“

  1. Die Aufgaben in diesem Bereich orientieren sich an den Themen:
    • Interessen von weiblichen Mitgliedern (Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren),
    • Gender Mainstreaming und
    • Erarbeitung und Durchführung von Frauenförderprogrammen.
  2. Zur Beratung über Angelegenheiten aus diesem Bereich treten bei Bedarf die Vertreterinnen bzw. Vertreter der Mitgliedsorganisationen des DBS in der Frauenvollversammlung zusammen. Ihre Beschlüsse haben empfehlenden Charakter für die Gremien des DBS.
  3. Die Frauenvollversammlung wählt aus ihrer Mitte eine Beauftragte Mädchen und Frauen, die die Beschlüsse vertritt und an die jeweils zuständigen Gremien weiterleitet.
  4. Die Beauftragte Mädchen und Frauen kann sich mit Anträgen und Hinweisen direkt an das Präsidium wenden.
  5. Auf Vorschlag der Beauftragten Mädchen und Frauen kann das Präsidium Projektgruppen und Arbeitskreise zu verschiedenen Themenstellungen im Bereich Mädchen und Frauen einsetzen.
  6. Die Frauenvollversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Zusammensetzung und Aufgaben der Versammlung und die Wahl der Beauftragten Mädchen und Frauen geregelt sind.