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JTFO/JTFP-Winterfinale 2017 in Nesselwang

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Vom 19. bis 23. Februar ermittelten die JTFP-Teilnehmer (Schüler von Schulen mit dem Förderschwerpunkt Sehen und Geistige Behinderung) im Skilanglauf ihre Sieger. Die Baden-Württemberger siegten im Förderschwerpunkt "Sehen". Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Die Schülerinnen und Schüler des SBBZ Sehen St. Michael Waldkirch sicherten sich bereits bei den Vorläufen  eine deutliche Führung und sind in der Staffel ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. In der Summe lagen die Waldkirchner am Ende fast 10 Minuten vor der zweitplatzierten Louis-Braille-Schule Lebach aus dem Saarland, die wiederum 1,5 Minuten Vorsprung vor der sächsischen Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz ins Ziel retten konnte.
Am schnellsten in der Loipe war einmal mehr die 13-jährige Leonie Walter unterwegs. Als Einzige unterbot sie die 5-Minuten-Marke. Nach 4:36,2 min kam sie hinter ihrem Begleitläufer ins Ziel. Auf den Rängen landeten ihre fast drei Jahre älteren Mannschaftskameraden, die Zwillinge Juliano und Justin Heymach, die für den 1km-Parcour 5:01,1 min bzw. 5:18,9 min benötigten. Damit gingen die Baden-Württemberger, die sich schon im vergangenen Jahr den Titel gesichert hatten, als Favoriten auf den Bundessieg 2017 in die Staffelentscheidung.

Der Bundessieg im Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" geht in diesem Jahr mit 191,0 Punkten an die sächsische Dr.-Päßler Schule Meerane . Dahinter tauschten zwei Schulen ihre Plätze vom Vortag. Rang zwei in der Endabrechnung ging knapp an die Franziskus-von-Assisi-Schule Au am Inn mit 175,8 Punkten vor der Schule an der Bleiche Ludwigslust mit 174,5 Punkten. Stefan Kirsch erzielte bei der Klassifizierung der Langläufer im Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" die beste Zeit. Der Schüler der Dr.-Päßler-Schule Meerane war als einziger in der Lage, die 5-Minuten-Marke zu unterbieten. 4:54 min benötigte der 17-Jährige für den 1km-Kurs im Tannheimer Tal, gefolgt von Tom Thielike (5:16 min) und Matthias Grünberg (5:35 min), die beide für die Schule an der Bleiche Ludwigslust aus Mecklenburg-Vorpommern an den Start gingen.

Neu in diesem  Jahr waren die Snapchater, die im Auftrag des Hauptsponsors, der Deutschen Bahn, im Allgäu unterwegs waren. Sie stellten direkt ihre Eindrücke vom Winterfinale ins Netz, und Eurosport hat gemeinsam mit zipstrr Schülerreporter nach Nesselwang eingeladen, um Videos für die Nachwelt zu kreieren. Wie gewohnt berichten aber auch die Deutsche Schulsportstiftung über facebook, twitter (#jugendtrainiert) und instagram sowie Hauptstadtsport TV über ihren neuen youtube-channel vom Bundesfinale.

Das Wetter forderte die Organisatoren des Winterfinales in diesem Jahr besonders heraus. So mussten aufgrund des anhaltenden Regens nicht nur die Langlaufwettkämpfe mit 500 Sportlern nach Nesselwängle umgelegt werden, sondern auch ein Ski-alpin-Wettbewerb auf den nächsten Tag verschoben werden. Auch die Après-Ski-Party des Hauptsponsors Deutsche Bahn musste an einen trockenen Ort verlagert werden. Wie geplant konnten hingegen die alpinen JTFO-Wettbewerbe in Nesselwang und der Skisprung in Füssen stattfinden.

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