Aktuelles aus dem Bereich Anti-Doping

Aufnahme der Pferde in das Trainingskontrollsystem

Angelika Trabert beim Einreiten in das Prüfungsviereck Bild vergrößern
Angelika Trabert © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) übernimmt ab dem 1. August 2016 im Auftrag des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Medikationskontrollen im Training bei den Dressurpferden im Behindertensport. Damit werden neben den Reitern des DBS, die dem Trainingskontrollsystem der NADA seit 2008 angehören, nun auch die Pferde im Training kontrolliert.

"Die Durchführung von Trainingskontrollen bei Pferden im Bereich des Deutschen Behindertensportverbandes ist weltweit einmalig. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Anti-Doping-Arbeit", sagte Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA. Die NADA kann bei der Einführung der Medikationskontrollen im Behindertensport auf ihre mehrjährige Erfahrung mit Kontrollen bei Pferden des Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zurückgreifen. Als Rechtsgrundlage gelten für die Kontrollen bei Pferden im Behindertensport daher auch das bereits bestehende Regelwerk der FN, die sogenannten Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln.

"Die Aufnahme der Para-Dressurpferde in das Trainingskontrollsystem der NADA ist für den DBS ein weiterer wichtiger Schritt, ein Zeichen im Kampf gegen Doping und Medikamentenmissbrauch auch bei den Pferden zu setzen," sagte Dr. Karl Quade, Vizepräsident Leistungssport des DBS.

Quelle: NADA

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