Aktuelles von der IPC WM 2015

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Staffel rast zum Abschluss-Gold

Es war der goldene Lauf, das erhoffte Highlight zum Abschluss: In einem sensationellen 4x100-Meter-Rennen legten Markus Rehm, David Behre und Felix Streng stark vor für Schlussläufer Johannes Floors. Schließlich musste sich dieser gegen den überragenden Amerikaner Richard Browne behaupten, der bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha (Katar) zweimal Gold mit Weltrekord (100 und 200 Meter) holte. Doch die Amerikaner leisteten sich eine Nachlässigkeit beim letzten Wechsel – und Floors ließ sich diese Chance nicht nehmen und lief nach 41,86 Sekunden souverän als Erster über die Ziellinie. Was folgte, war grenzenloser Jubel beim siegreichen Quartett und auch beim deutschen Team auf den Rängen. WM-Titel, Staffel-Gold – und das sogar mit Europarekord.

Staffel-Gold
Staffel-Gold © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

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Mit deutschem Rekord zu Silber gesprintet

Nach dem Weitsprung-Finale hatte es im Duell mit der italienischen Dauerrivalin Martina Caironi noch 1:0 für Vanessa Low gestanden. Die 25-Jährige sicherte sich bei der Leichtathletik-WM in Doha (Katar) ihr erstes internationales Gold ihrer Karriere – mit Weltrekord. Und hatte Blut geleckt. Auch über die 100 Meter wollte sich die doppelseitig amputierte Low in der Startklasse T42 nicht kampflos geschlagen geben, hatte allerdings gegen die schnelle Italienerin trotz neuer persönlicher Bestzeit und deutschem Rekord das Nachsehen. Mit 15,41 Sekunden lief die Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen als Zweitschnellste über die Ziellinie, während Caironi mit 14,61 Sekunden einen neuen Fabel-Weltrekord aufstellte und ihre Bestzeit aus dem Vorlauf noch einmal um vier Zehntel unterbot. Knapp an Bronze vorbeigelaufen ist Jana Schmidt als Vierte, der nur acht Hundertstel fehlten.

Vanessa Low
Vanessa Low © DBS / Jörg Frischmann

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Den Speer souverän zu Gold geworfen

Souveräner kann man den WM-Titel nicht gewinnen: Speerwerferin Martina Willing (56, Brandenburg, BPRSV Cottbus) hat am achten Wettkampftag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) die insgesamt siebte Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen – und zwar mit unglaublicher Dominanz. Jeder ihrer sechs Würfe flog über die 20-Meter-Marke und war damit weiter als die Versuche der Konkurrentinnen. Was für eine Show der 56-jährigen Brandenburgerin, die ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht wurde. Auf den Bronzerang schaffte es zudem noch Frances Herrmann mit dem Speer (26, Lübbenau/Brandenburg, BPRSV Cottbus), während Felix Streng, Thomas Ulbricht und Juliane Mogge das Treppchen knapp verpassten.

Martina Willing
Martina Willing © DBS / Jörg Frischmann

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Buggenhagen-Gold und zwei Überraschungs-Silber

Was für ein grandioser siebter Wettkampftag aus deutscher Sicht. Einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze lautet die stolze Ausbeute der deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den Weltmeisterschaften in Doha (Katar). Dabei hat Marianne Buggenhagen (62, Berlin, PSC Berlin) auch im Diskus zugeschlagen und nach Gold im Kugelstoßen ihren zweiten WM-Titel geholt – welch ein Erfolg für die älteste weibliche Teilnehmerin bei dieser WM, die sich von den deutlich jüngeren Konkurrentinnen in der Startklasse F54/55 einfach nicht bezwingen lässt. Im gleichen Wettbewerb gewann Marie Hawkeswood Bronze (49, PSC Berlin). Zudem sprang Franziska Liebhardt auf Platz zwei (Weitsprung), während Irmgard Bensusan ebenfalls auf den Silberrang sprintete (400 Meter). Frederike Koleiski rundete das tolle deutsche Abschneiden mit Bronze im Kugelstoßen ab.

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Behre und Floors mit Paukenschlag

Was für ein phänomenales Rennen: Mit einem unnachahmlichen Schlussspurt ist David Behre (29, Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen) über 400 Meter all seinen Konkurrenten in der Startklasse T44 davongerast und hat sich bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha (Katar) die Goldmedaille geschnappt. Zudem siegte der 29-jährige Leverkusener mit Weltmeisterschafts-Bestzeit und holte sich seinen Europarekord zurück (48,42 Sekunden). Herausragender Dritter wurde bei seinem WM-Debüt Teamkollege und Newcomer Johannes Floors (20, Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen). Ebenfalls Bronze holte Claudia Nicoleitzik (25, Völklingen/Saarland, TV Püttlingen) über 100 Meter, nach Silber über 200 Meter ihre zweite Medaille bei dieser WM.

David Behre Jubel
David Behre Jubel © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

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Nur neun Zentimeter fehlten zum Podium

Das war knapp: Nur 9 bzw. 15 Zentimeter fehlten den deutschen Weitspringer (Startklasse T42) zum Sprung aufs Treppchen. So wurde Léon Schäfer (18, Bremen, TSV Bayer 04 Leverkusen) Vierter und sein Teamkollege Philipp Waßenberg (17, Alfter/NRW, TSV Bayer 04 Leverkusen) landete auf dem fünften Rang. Die beiden Newcomer feiern in Doha (Katar) ihre WM-Premiere und überzeugten in Abwesenheit des verletzten Heinrich Popow mit guten Leistungen. Einen neuen deutschen Rekord stellte die sehbehinderte Katrin Müller-Rottgardt mit ihrem Guide Sebastian Fricke über 200 Meter auf und wurde damit gute Fünfte. Rennrollstuhlfahrer Alhassane Baldé belegte im 5000-Meter-Finale Platz neun in einem starken Teilnehmerfeld.

Léon Schäfer
Léon Schäfer © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

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Nicoleitzik mit toller Aufholjagd zu Silber

Die nächsten beiden Medaillen sind auf das Konto des deutschen Teams bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha (Katar) gewandert. Nach dem Doppelsieg von Marianne Buggenhagen und Marie Hawkeswood (Kugelstoßen) am Morgen ging es in der Nachmittagseinheit des vierten Wettkampftages erfolgreich weiter. So sprintete Claudia Nicoleitzik (25, Völklingen/Saarland, TV Püttlingen) mit Jahresbestleistung zu Silber über 200 Meter und Daniel Scheil (42, Kulmain/Bayern, BSV Weiden) gewann im Kugelstoßen Bronze. Trotz Europarekord ganz knapp am Podium vorbeigesprintet ist Johannes Floors (20, TSV Bayer 04 Leverkusen). In einem spektakulären Rennen über 200 Meter gegen starke Konkurrenz, darunter auch die Teamkollegen Felix Streng und David Behre, fehlten Floors am Ende nur zwei Hundertstel zu Platz drei und sieben Hundertstel zu Silber.

Claudia Nicoleitzik
Claudia Nicoleitzik © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

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22. WM-Gold für die unbezwingbare „Grande Dame“

Diese Dame ist und bleibt ein Phänomen: Marianne Buggenhagen (PSC Berlin) hat wieder zugeschlagen. Im Kugelstoßen der Startklasse F55 hat die 62-jährige Berlinerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) ihr 22. WM-Gold eingesammelt. Was für eine unglaubliche Leistung der unbezwingbaren „Grande Dame“ des paralympischen Sports, die den nächsten Erfolg ihrer atemberaubenden Karriere feierte. Neben Buggenhagen schaffte es eine weitere Deutsche aufs Podium: Marie Hawkeswood (49, PSC Berlin) gewann Silber. Zudem gelang Niko Kappel (20, Welzheim/BW, TSF Welzheim) ein erfolgreiches WM-Debüt. Der kleinwüchsige Newcomer holte im Kugelstoßen mit neuem deutschen Rekord (12,85 Meter) Silber.

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Unglaublicher Sprung auf 8,40 Meter

Er hat es wieder getan: Markus Rehm ist nicht nur seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat Gold gewonnen. Pünktlich zum Jahreshöhepunkt hat der Weitspringer sogar einen neuen Weltrekord in den Sand gesetzt. Rehm (27, Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen) erwischte einen perfekten Sprung – und landete bei unglaublichen 8,40 Meter. Elf Zentimeter weiter als seine bisherige Bestmarke. Was für eine Leistung des Paralympics-Stars bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha (Katar). Für das deutsche Team war es am zweiten Wettkampftag schon die dritte Goldmedaille. Zudem gewann Franziska Liebhardt (33, Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen) im Kugelstoßen mit Europarekord Silber (Startklasse F37) und Youngster Felix Streng (20, Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen) sprang in derselben Klasse wie Rehm (T43/44) auf Platz fünf, nur 14 Zentimeter fehlten zum Podium. Kugelstoßerin Ilke Wyludda (46, Halle/Saale, Hallescher Leichtathletik-Freunde) hat darüber hinaus Bronze geholt.

Markus Rehm beim Weitsprung
Markus Rehm © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

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Vanessa Low mit Weltrekord und Gold

Was für ein goldiger WM-Start: Nach Gold und Bronze für Sebastian Dietz und Frank Tinnemeier am Morgen haben am Abend Vanessa Low (25, Oklahoma City/USA, TSV Bayer 04 Leverkusen) und Jana Schmidt (42, Klocksin/MVP, 1. LAV Rostock) im Weitsprung der Startklasse T42 für mächtig Furore gesorgt. Vanessa Low ist nicht nur zum Titel gesprungen und damit vor ihrer italienischen Dauerrivalin Martina Caironi gelandet – die 25-Jährige hat sogar einen neuen Weltrekord aufgestellt. Während die Italienerin einen Zentimeter unter der bisherigen Bestmarke blieb, die das Duo übrigens gemeinsam aufgestellt hatte, überbot Low ihre bisherige Bestleistung gleich viermal und krönte ihre sensationelle Gala im dritten Versuch mit neuem Weltrekord auf 4,79 Meter.

Vanessa Low
Vanessa Low © Marcus Hartmann

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