Aktuelles vom Judo

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Horst Schlisio erhält Bundesverdienstkreuz

„Wenn jemand ein großes Herz für Kinder mit Behinderung und einen unerschöpflichen Sportgeist hat, dann sind es Sie“, so brachte Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Soziales in Bayern, in der Laudatio das Engagement von Horst Schlisio auf den Punkt. Horst Schlisio erhielt das Bundesverdienstkreuz für sein großes Engagement im Ehrenamt, mit dem er den Parakanu-Sport in Deutschland maßgeblich entwickelt und geformt hat.

Horst Schlisio und Melanie Huml
Horst Schlisio und Melanie Huml © Christl Schlisio

Weiterlesen …

Arne Bandholz ist neuer Cheftrainer im Parakanu

Der Deutsche Behindertensportverband hat Arne Bandholz zum Cheftrainer im Parakanu ernannt. Bandholz, bisher Landestrainer in Hamburg, wird damit Nachfolger von Sandra Müller aus Leipzig. Der 37-Jährige arbeitet seit vielen Jahren als Trainer und Rennsportwart beim Hamburger KC. Seine Erfahrungen im Parakanu-Rennsport kamen vor allem durch das erfolgreiche Training mit Edina Müller, die nach ihrem Wechsel vom Rollstuhlbasketball zum Kanu bei den Paralympics in Rio 2016 Zweite wurde und zuvor den WM-Titel gewonnen hatte. Das Amt des Cheftrainers übernimmt der engagierte Familienvater mit dem Anspruch, in den kommenden vier Jahren eine junge, schlagkräftige Mannschaft für die Paralympics in Tokio 2020 aufzubauen.

Arne Bandholz
Arne Bandholz

Zwei neue technische Klassifizierer für Parakanu

In Budapest (Ungarn) fand der einzige Lahrgang für Klassifizierer im Parakanu der Internationalen Canoe Federation (ICF) in Europa 2016 statt. Der Deutsche Kanuverband (DKV) schickte zwei junge Trainer aus Nordrhein-Westfalen zu diesem Lehrgang. Marius Gerritsen und Lukas Bäumler von BS Oberhausen arbeiten schon seit zwei Jahren als technische Klassifizierer-Trainees für den DKV. Zuhause in Oberhausen trainieren die beiden ehemaligen Kanurennsportler seit einigen Jahren bereits körperbehinderte Kanuten.

Weiterlesen …

EM: Kanuten auf Zwischenstation in Moskau

Vor dem Saisonhöhepunkt bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro geht es für die Kanuten Edina Müller, Ivo Kilian und Tom Kierey noch für einen kurzen Stopp nach Moskau. Dort finden vom 24. bis 26. Juni die Europameisterschaften im Parakanu statt. Nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft in Duisburg Mitte Mai, wo Müller und Kierey im heimischen Gewässer jeweils über Gold jubelten, sind auch in Moskau spannende Wettkämpfe zu erwarten. Die EM wird das letzte große internationale Kräftemessen vor Rio sein.

Portraitbild mit Medaillen von Edina Müller und Tom Kierey
Edina Müller und Tom Kierey © DBS/Müller

Weiterlesen …

Doppel-Gold ins Ziel gerettet

Das war nichts für schwache Nerven: Nach packenden Duellen auf den letzten Metern haben sich Edina Müller (32, Hamburg) und Tom Kierey (21, Dresden) jeweils hauchdünn die Goldmedaille bei den Kanu-Weltmeisterschaften auf der Duisburger Regattabahn gesichert. Während Kierey im heimischen Gewässer seinen Erfolg von 2015 wiederholte, feierte Müller nach Silber im Vorjahr ihren ersten WM-Titel im Kanu. Abgerundet wurde das gute Abschneiden der deutschen Mannschaft durch Ivo Kilian, der mit Platz neun im Finale die Zahl der Startplätze für Deutschland bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro auf drei erhöhte.

Portraitbild mit Medaillen von Edina Müller und Tom Kierey
Edina Müller und Tom Kierey © DBS/Mueller

Weiterlesen …

Das Ziel: Medaillen und Rio-Tickets in der Heimat

Der Kampf um WM-Medaillen und Rio-Tickets steht an: Im heimischen Gewässer wird es für Deutschlands Parakanuten vom 17. bis zum 19. Mai in Duisburg ernst. Dabei geht es um Weltmeistertitel im Kajak und im Va´a über die Sprintdistanz von 200 Meter sowie um Nationenplätze für die Paralympics in Rio de Janeiro. Rund 40 Nationen werden bei den achten Parakanu-Weltmeisterschaften auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau an den Start gehen. Die deutsche Mannschaft ist mit acht Parakanuten und in allen paralympischen Startklassen vertreten.

(hinten) Tom Kierey, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp und Ivo Kilian (vorne)  Edina Müller und Stefan Volkmann © Christel Schlisio
Das deutsche Team: Tom Kierey, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp und Ivo Kilian (hinten von l.) sowie Edina Müller und Stefan Volkmann (vorne) © Christel Schlisio

Weiterlesen …

Kanu: Intensive Trainingseinheiten für die WM und Rio

Um bestens vorbereitet zu sein für die Heim-WM in Duisburg und die Paralympics in Rio haben sich einige Mitglieder der deutschen Parakanu-Nationalmannschaft für ein paar Trainingstage auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe getroffen. Edina Müller vom Hamburger KC, die bereits einen Slot für Deutschland bei den Paralympics in Rio erreicht hat, und ihr Trainer Arne Bandholz waren bereits vor Ort. Extra angereist für die intensiven Trainingseinheiten waren Anke Molkenthin  (Schleißheimer PC), Daniela Sjöberg-Holtkamp und Stefan Volkmann (Aktiv e.V. Stahnsdorf).

Arne Bandholz, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp, Reinhard Ranke, Stefan Volkmann, Edina Müller (v.l.n.r.) © Anke Molkenthin
Arne Bandholz, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp, Reinhard Ranke, Stefan Volkmann, Edina Müller (v.l.n.r.) © Anke Molkenthin

Weiterlesen …

Den ersten Schritt zum Rio-Ticket geschafft

Für die deutschen Para-Kanuten steht in nächster Zeit viel auf dem Spiel: Die Weltmeisterschaften in Duisburg stehen im Mai an (17. bis 19. Mai) – und im heimischen Gewässer geht es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch noch um Quotenplätze für die Paralympics in Rio de Janeiro. Dass die deutschen Athletinnen und Athleten in den Kampf diese „Slots“ eingreifen können, dafür haben sie bei der Qualifikation selbst gesorgt.

Tom Kierey in einem Parakanu-Rennen
Tom Kierey © Christel Schlisio

Weiterlesen …