Aktuelles vom Judo

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Parakanu: Gelungener Start in die Weltcup-Saison

Zwei Podestplatzierungen und vier Finalteilnahmen waren die Ausbeute der deutschen Parakanu-Nationalmannschaft beim ersten Weltcup 2017 in Szeged. Edina Müller sicherte sich mit großer Unterstützung ihrer Familie Gold in der Startklasse KL 1. Ivo Kilian trotze den schwieriger werdenden Windbedingungen und gewann Silber in seiner Lieblingsdisziplin Va'a.

Edina Müller
Edina Müller © Christel Schlisio

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Parakanu: Start in die internationale Wettkampfsaison

Der internationalen Parakanu-Elite steht die erste Standortbestimmung in der nach-paralympischen Saison beim Weltcup in Szeged, Ungarn, bevor. Auch die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft ist mit fünf Startern vertreten und erwartet in allen Startklassen ein starkes Teilnehmerfeld. Zum Beginn der neuen Saison werden viele neue Gesichter und spannende Rennen erwartet.

Edina Müller
Edina Müller © Christel Schlisio

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Kanu: Qualifikationsrennen ohne große Überaschungen

Keine Überraschungen gab es bei den zweiten nationalen Qualifikationsrennen der Parakanuten in Brandenburg. Die beiden Silbermedaillengewinner von Rio Edina Müller, Hamburger KC, und Tom Kierey, KABC Berlin, konnten souverän die geforderten  Zeiten erreichen. Das gleiche gelang dem Paralympics Starter Ivo Kilian vom Halleschen KC 54.

Ivo Kilian
Ivo Kilian © Christel Schlisio

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Saisonstart für deutsche Parakanuten

Die deutschen Parakanuten beginnen die Saison 2017 gleich mit den ersten Qualifikationsrennen zur Nationalmannschaft in Brandenburg/Havel. Auf dem Beetzsee werden am 22. April die 200 Meter Rennen gestartet, eingebettet in die zeitgleich stattfindenden Qualifikationsrennen der Kanuten. Gemeldet haben Parakanuten aus Hamburg, Sachsen-Anhalt, Bayern, Berlin und Brandenburg.

Anke Molkenthin
Anke Molkenthin im Trainingslager© Christel Schlisio

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Horst Schlisio erhält Bundesverdienstkreuz

„Wenn jemand ein großes Herz für Kinder mit Behinderung und einen unerschöpflichen Sportgeist hat, dann sind es Sie“, so brachte Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Soziales in Bayern, in der Laudatio das Engagement von Horst Schlisio auf den Punkt. Horst Schlisio erhielt das Bundesverdienstkreuz für sein großes Engagement im Ehrenamt, mit dem er den Parakanu-Sport in Deutschland maßgeblich entwickelt und geformt hat.

Horst Schlisio und Melanie Huml
Horst Schlisio und Melanie Huml © Christl Schlisio

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Arne Bandholz ist neuer Cheftrainer im Parakanu

Der Deutsche Behindertensportverband hat Arne Bandholz zum Cheftrainer im Parakanu ernannt. Bandholz, bisher Landestrainer in Hamburg, wird damit Nachfolger von Sandra Müller aus Leipzig. Der 37-Jährige arbeitet seit vielen Jahren als Trainer und Rennsportwart beim Hamburger KC. Seine Erfahrungen im Parakanu-Rennsport kamen vor allem durch das erfolgreiche Training mit Edina Müller, die nach ihrem Wechsel vom Rollstuhlbasketball zum Kanu bei den Paralympics in Rio 2016 Zweite wurde und zuvor den WM-Titel gewonnen hatte. Das Amt des Cheftrainers übernimmt der engagierte Familienvater mit dem Anspruch, in den kommenden vier Jahren eine junge, schlagkräftige Mannschaft für die Paralympics in Tokio 2020 aufzubauen.

Arne Bandholz
Arne Bandholz

Zwei neue technische Klassifizierer für Parakanu

In Budapest (Ungarn) fand der einzige Lahrgang für Klassifizierer im Parakanu der Internationalen Canoe Federation (ICF) in Europa 2016 statt. Der Deutsche Kanuverband (DKV) schickte zwei junge Trainer aus Nordrhein-Westfalen zu diesem Lehrgang. Marius Gerritsen und Lukas Bäumler von BS Oberhausen arbeiten schon seit zwei Jahren als technische Klassifizierer-Trainees für den DKV. Zuhause in Oberhausen trainieren die beiden ehemaligen Kanurennsportler seit einigen Jahren bereits körperbehinderte Kanuten.

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EM: Kanuten auf Zwischenstation in Moskau

Vor dem Saisonhöhepunkt bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro geht es für die Kanuten Edina Müller, Ivo Kilian und Tom Kierey noch für einen kurzen Stopp nach Moskau. Dort finden vom 24. bis 26. Juni die Europameisterschaften im Parakanu statt. Nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft in Duisburg Mitte Mai, wo Müller und Kierey im heimischen Gewässer jeweils über Gold jubelten, sind auch in Moskau spannende Wettkämpfe zu erwarten. Die EM wird das letzte große internationale Kräftemessen vor Rio sein.

Portraitbild mit Medaillen von Edina Müller und Tom Kierey
Edina Müller und Tom Kierey © DBS/Müller

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Doppel-Gold ins Ziel gerettet

Das war nichts für schwache Nerven: Nach packenden Duellen auf den letzten Metern haben sich Edina Müller (32, Hamburg) und Tom Kierey (21, Dresden) jeweils hauchdünn die Goldmedaille bei den Kanu-Weltmeisterschaften auf der Duisburger Regattabahn gesichert. Während Kierey im heimischen Gewässer seinen Erfolg von 2015 wiederholte, feierte Müller nach Silber im Vorjahr ihren ersten WM-Titel im Kanu. Abgerundet wurde das gute Abschneiden der deutschen Mannschaft durch Ivo Kilian, der mit Platz neun im Finale die Zahl der Startplätze für Deutschland bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro auf drei erhöhte.

Portraitbild mit Medaillen von Edina Müller und Tom Kierey
Edina Müller und Tom Kierey © DBS/Mueller

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